„Bei Überprüfungen der Flutlichtmasten im Wilhelm-Mestekämper-Stadion sind zwei Masten statisch auffällig geworden. Um ausschließen zu können, dass von diesen beiden Masten eine Gefahr ausgeht, wird das Stadion per sofort gesperrt und weitere Überprüfungen vorgenommen“, erklärte Ursula Schöllnershans, Fachbereichsleiterin der Gemeindeverwaltung, vergangene Woche. Inzwischen ist die Überprüfung abgeschlossen. Es steht fest, dass die zwei betroffenen Masten abgebaut werden müssen.
„Die Lösung ist jetzt, dass die zwei Masten abgebaut werden. Das Gute daran ist, dass wir die Teile von den Masten für einen anderen nutzen können. Dort hatte der Blitz eingeschlagen und für Schäden gesorgt“, erklärt Ordnungsamtsleiter Sebastian Putz. Ersetzt werden die Masten vorerst nicht. „Flutlicht ist extrem teuer. Dafür sind keine Gelder im Haushalt eingeplant“, erklärt Putz. Es habe allerdings heute (Dienstag) ein Treffen am Platz gegeben und auch seitens der Sportvereinigung, die der Hauptnutzer ist, sei signalisiert worden, dass ein Trainingsbetrieb so erstmal wieder gut möglich sei. „Es sind dann jetzt sechs statt acht Masten“, erklärt Putz.
Das Problem war von außen gar nicht sichtbar. „Die Masten befinden sich in einem Betonsockel. Und der Teil des Masten, der darin steckt, ist offenbar oxidiert“, erklärt der Ordnungsamtsleiter. Erst einmal seien jetzt schnelle Maßnahmen ergriffen worden, um den Platz schnell wieder freizugeben. „Wir haben ja auch keine Ausweichmöglichkeiten. Der Sportplatz Wiblingwerde ist derzeit auch nicht nutzbar“, verdeutlichte Putz das Problem und den damit verbundenen Zeitdruck.
Letztlich müsse nun im Dunkeln geschaut werden, ob das Licht reicht. „Bei Spielen entscheidet jeder Schiedsrichter. Es kann also sein, dass fünf sagen, es ist ok und einer sagt nein. Das müssen wir jetzt alles besprechen. Aber erstmal kann wieder trainiert werden“, betonte Putz. Er gehe davon aus, dass die sechs Masten erst einmal ausreichend Licht bringen würden.
Neben der Sportvereinigung nutzen die Schulen und der TuS Nachrodt-Obstfeld das Stadion regelmäßig. Hinzu kommen einige Nachrodt-Wiblingwerder, die privat dort trainieren.









