Im Märkischen Kreis lässt es sich als Wohnungsmieter im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland noch verhältnismäßig günstig leben. 26,5 Prozent des monatlichen Einkommens mussten die Mieter zwischen Ruhr und Lenne im Jahr 2022 von ihrem Einkommen für die Miete zurücklegen. Das geht aus der jüngsten Auflistung des Statistischen Landesamtes hervor. Pro Quadratmeter Wohnraum mussten im Schnitt 6,90 Euro gezahlt werden.

Im Vergleich zu den anderen vier Kreisen in Südwestfalen stehen die Einwohnerinnen und Einwohner im Märkischen Kreis noch vergleichsweise gut da. Günstiger wohnen nur die Bürger im Hochsauerlandkreis. Deren Anteil vom Einkommen für die Miete betrug im vergangenen Jahr 23,2 Prozent. Der Quadratmeterpreis war mit 6,20 Euro ebenfalls am günstigsten in ganz Südwestfalen.
Am teuersten ist das Wohnen im Kreis Siegen-Wittgenstein
Am teuersten ist das Wohnen im Kreis Siegen-Wittgenstein. 27,6 Prozent des Monats-Einkommens gehen dort für die Miete drauf.
Mit 7,90 Euro pro Quadratmeter ist der Wohnraum im Siegerland auch am teuersten. Dennoch lässt es sich auch hier im Vergleich zum Land NRW und den Metropolen noch deutlich günstiger wohnen.

In Nordrhein-Westfalen lag die durchschnittliche Bruttokaltmiete (Grundmiete inklusive umlegbarer Nebenkosten) im Jahr 2022 bei 8,30 Euro je Quadratmeter bzw. bei 585 Euro je Wohnung.
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, gaben nordrhein-westfälische Haushalte, die zur Miete wohnen, damit durchschnittlich 28,9 Prozent ihres Nettoeinkommens für die Bruttokaltmiete aus. Deutschlandweit lag die Bruttokaltmiete bei 8,60 Euro je Quadratmeter, die Mietbelastungsquote bei 27,8 Prozent.

Im Vergleich der nordrhein-westfälischen Kreise und kreisfreien Städte hatte die Stadt Aachen mit 33,4 Prozent die höchste Mietbelastungsquote. Auf den Plätzen zwei bis drei lagen der Rheinisch-Bergische Kreis (32,1 Prozent) sowie Köln und Krefeld (jeweils 31,7 Prozent). Den niedrigsten Anteil des Nettoeinkommens für ihre Bruttokaltmiete zahlten 2022 dagegen Mieterinnen und Mieter – wie erwähnt – im Hochsauerlandkreis (23,2 Prozent), im Kreis Borken (25,8 Prozent) sowie in den Kreisen Gütersloh und Paderborn (jeweils 26,2 Prozent).









