Bunte Laternen, der Duft von frisch gebackenem Stockbrot und ein vielfältiges Angebot an Leckereien und Handwerkskunst: Der Martinsmarkt auf dem Kirchplatz in Wiblingwerde hatte am Samstag, 7. November, einiges zu bieten. Bereits zum zweiten Mal kamen Bewohner und Besucher zusammen, um gemeinsam einen geselligen Nachmittag zu verbringen.

Kulinarische Vielfalt und handgemachte Geschenke

Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt: Zwischen diversen Getränkeständen reichte das Angebot von Softdrinks bis hin zu kalten und warmen alkoholischen Getränken – für jeden Geschmack war etwas dabei. Auch bei der Auswahl an Speisen fiel die Entscheidung dem einen oder anderen nicht leicht. Von Suppen und Langos über Waffeln, Crêpes und verschiedene Kuchen bis hin zu Popcorn und Zuckerwatte war alles vertreten. Besonders das Stockbrot ließ die Kinderherzen höherschlagen.

Wer noch auf der Suche nach einer schönen Dekoration oder dem ersten Weihnachtsgeschenk war, konnte ebenfalls fündig werden. Eine Holzmanufaktur sowie zahlreiche handgefertigte und selbst gebastelte Stücke standen zum Verkauf. Auch verschiedene Imker boten ihre Honigprodukte an. Der Sauerländische Gebirgsverein lockte zudem mit einer Losaktion zahlreiche Interessierte an.

Basteln, Zauberei und Martinszug

Auch für die jüngsten Besucher war einiges vorbereitet. An einem Bastelstand konnten die Kinder ihre eigenen Laternen gestalten. Die Trinitatis-Gemeinde hatte darüber hinaus weitere Programmpunkte im Angebot: Ab 14.30 Uhr sorgte eine Zaubershow für Unterhaltung. Um 16 Uhr veranstaltete der örtliche Gitarrenkreis eine offene Probe. Ab 17 Uhr zog der Martinszug mit den selbst gestalteten Laternen durch Wiblingwerde. Den Abschluss des Tages bildete um 21 Uhr eine Andacht in der Kirche.

Feuerwehr und zahlreiche Helfer unterstützen die Veranstaltung

Hauptorganisatorin Larissa Nowak freute sich besonders über die gute Zusammenarbeit mit der Feuerwehr. Diese kümmerte sich nicht nur um den Brandschutz während der Veranstaltung, sondern unterstützte bereits am Vortag tatkräftig bei den Vorbereitungen. Gemeinsam mit der Firma Homann aus Dahle wurden die Hütten für die Stände auf den Kirchplatz transportiert. Darüber hinaus packten zahlreiche weitere Helfer beim Aufbau mit an.

Neue Veranstaltung als Alternative zum Weihnachtsmarkt

„Früher gab es hier einen Weihnachtsmarkt, doch seit Jahrzehnten nun nicht mehr. Im Presbyterium haben wir gemeinsam entschieden: Es sollte was Neues kommen“, berichtet Nowak. „Anfang November ist im Kalender bei den meisten noch am ehesten etwas frei – der vorweihnachtliche Stress hat noch nicht begonnen." Das Konzept sei bereits im vergangenen Jahr gut angekommen und finde auch in diesem Jahr wieder großen Zuspruch, freut sie sich.

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