Kriege, Krisen, Katastrophen. Gibt es da einen Lichtblick, ein Happy End? Florian Schroeder macht sich auf die Suche. Das Ergebnis hat er auf 240 Seiten zusammengefasst. Sein Buch „Happy End — Warum du ohne Glück glücklicher bist“ stellt er am Mittwoch, 28. Januar, vor.
Der Satiriker, Autor und Publizist Florian Schroeder — geboren im Jahr 1979 — ist der erste Gast der Literaturtage in diesem Jahr. Er kommt auf Einladung der Buchhandlung Schmitz und der Stadtbücherei Meinerzhagen. Am Mittwoch, 28. Januar, liest er um 19.30 Uhr in der Aula des Evangelischen Gymnasiums an der Christoph-Friedrich-Baehrens-Straße 7 aus seinem neuen Buch. Darin rechnet er mit dem Glückswahn ab, so die Verlagsmitteilung.
Schroeder fragt, was Menschen glücklich macht und ob sie sich das nur einbilden. „Er ist direkt, ironisch, sarkastisch, aber in erster Linie neugierig auf das, was Glück sein könnte, aber oftmals auch sein muss. Vielleicht ist Glück ja auch das, was wir erleben, wenn wir gar nicht dran denken?", heißt es in der Vorschau. Das Magazin „Der Spiegel“ charakterisiert ihn als „Entertainer der Extraklasse mit schwarzem Humor.“
Längst hat sich Florian Schroeder als Kabarettist mit eigener TV-Show einen Namen gemacht. Bereits als Student hatte er eine Bühnenkarriere begonnen, sammelte Erfahrungen als Radio- und Fernsehmoderator und erhielt zahlreiche Auszeichnungen. Seit Frühjahr 2025 ist er mit seinem neuen Programm „Endlich Glücklich“ auf Tour. Schroeder ist Träger des Deutschen Kleinkunstpreises 2021.
Hochkarätige Gäste als Politik und Wirtschaft
Große Anerkennung brachte ihm im Sommer 2020 sein satirischer Auftritt auf einer Querdenker-Demo in Stuttgart zum Thema Meinungsfreiheit ein. Wie kaum ein Zweiter kombiniert er die messerscharfe Beobachtungsgabe des Komikers mit der analytischen Schärfe des Philosophen.
Mit der Lesung starten die Literaturtage ins neue Jahr. Auch die nächsten Termine stehen schon fest. Dabei wartet das Duo Buchhandlung/Stadtbücherei mit weiteren Highlights auf. Fest geplant sind eine Lesung mit der Wirtschaftsexpertin und taz-Redakteurin Ulrike Hermann am 28. April. Sie stellt ihr neues Buch „Geld als Waffe“ vor. Danach ist Klaus Brinkbäumer zu Gast. Er liest am 15. Mai aus seinem neuen Buch „Der amerikanische Alptraum“. Dabei geht es um einen Blick auf die Entwicklung in den USA. Gesprächspartner ist Prof. Mathias Hanses, der Alte Geschichte an der Universität Pennsylvania lehrt.










