Kinder und Jugendliche besuchen am häufigsten die Stadtbücherei in Meinerzhagen. Über diese Statistik sowie weitere Entwicklungen spricht am Donnerstag, 15. Januar, der Ausschuss für Sport, Kultur und Denkmalpflege.
Insgesamt listet die Statistik im Jahr 2025 genau 761 aktive Leser auf, die Kunden der Stadtbücherei Meinerzhagen sind. Im Vorjahr waren es 74 aktive Leser weniger. Auffällig ist die Altersstruktur: Deutlich mehr als die Hälfte der Aktiven ist unter 20 Jahre alt. Darunter sind 308 Kinder bis zehn Jahre und 139 Jugendliche zwischen elf und 20 Jahren.
Bei den folgenden Bestands- und Ausleihzahlen gilt zu beachten, dass die Büchereisoftware WinBIP aufgrund der Cyberattacke zwischen Januar und April 2024 nicht verwendet werden konnte. Neueinpflegungen und Ausscheidungen konnten daher nicht erfolgen. Die Ausleihe fand über eine Notsoftware statt und war begrenzt. Aufgrund des Umzugs und des folgenden Wasserschadens in den neuen Räumlichkeiten der Stadtbücherei datiert sich die letzte Ausleihe zudem auf den 8. November 2025.
Über 6000 digitale Medien ausgeliehen
Im Jahr 2025 gab es 138 Onleihe-Nutzer, also Personen, die digitale Medien wie E-Books, Hörbücher, Zeitschriften und andere digitale Inhalte ausgeliehen haben. Den Nutzern standen dabei 13.450 Medien in der Stadtbibliothek zur Verfügung. Zusätzlich gab es einen Online-Bestand von über 91.000 digitalen Medien, heißt es in der Vorlage.
300 Gäste bei Lesung mit Herbert Reul
Die Stadtbücherei hat im vergangenen Jahr zu fünf Veranstaltungen eingeladen. Besonders beliebt war dabei der Besuch des NRW-Innenministers Herbert Reul, der aus seinem Buch „Sicherheit" las und Einblicke in sein Leben gab sowie über seine politische Arbeit sprach. Insgesamt verfolgten 300 Menschen die Veranstaltung vor Ort.
Auch die Veranstaltung mit Robin Alexander wurde in Meinerzhagen gut angenommen. Rund 270 Gäste besuchten die Lesung aus seinem Buch „Letzte Chance“ in der Aula des Evangelischen Gymnasiums. Die drei weiteren Veranstaltungen mit Anne Gesthuysen, Volker Kutscher und Henning Sußebach lockten jeweils zwischen 100 und 140 Gäste an.











