Der Landrat des Märkischen Kreises , Ralf Schwarzkopf, übernimmt den Vorsitz turnusgemäß von Thomas Grosche aus dem Hochsauerlandkreis.

Überregionale Nachrichten

Übergabe zum Jahreswechsel

Thomas Grosche hatte den Vorsitz erst im November 2025 übernommen. In seine Amtszeit fielen unter anderem die Kommunikation zur Eröffnung der Rahmedetalbrücke an der A45 sowie die Leitung einer zentralen Gremienrunde der „Regionale 2025“. Bei der Übergabe an Ralf Schwarzkopf betonte Grosche: „Dass neun Projekte eine Förderzusage bzw. -perspektive bekommen haben, ist ein tolles Signal in die Region.“

Vertraut mit der Agentur

Für Schwarzkopf ist es der erste Vorsitz im Aufsichtsrat, die Arbeit der Agentur kennt er jedoch seit Jahren – unter anderem aus seiner Zeit als Landtagsabgeordneter und als Geschäftsführer des Unternehmens Hotset, das wie über 420 weitere Unternehmen Mitglied im Verein „Wirtschaft für Südwestfalen“ ist. Der Verein bildet gemeinsam mit den fünf Kreisen die Gesellschafter der Agentur.

Als Aufsichtsratsvorsitzender wird Schwarzkopf künftig mit den anderen Landräten Südwestfalens und dem Vereinsvorsitzenden Johannes Huxol die Agentur und ihre Arbeit eng begleiten und ihre Aufgabenfelder abstecken

Blick nach vorn: Zusammenarbeit 2040

Die Südwestfalen Agentur hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Stärken der Region herauszustellen und Akteure zusammenzubringen, die die Rehion mit Lösungen und Innovationen weiterentwickeln wollen.

„2026 wird diesbezüglich ein wichtiges Jahr“, betont die Agentur. Denn mit der „Regionale 2025“ und dem Bundesprojekt „Smart Cities: 5 für Südwestfalen“ würden zum einen zwei große Förderprogramme enden. Gleichzeitig starte mit der „Arbeitgeberschmiede Plus – Global Connect“ im Bereich Regionalmarketing der Agentur ein neues Projekt zur Gewinnung internationaler Fachkräfte.

Parallel entsteht derzeit das „Handlungskonzept Südwestfalen 2040“. Am 29. April soll hierzu in Iserlohn ein Südwestfalen-Konvent stattfinden, um Akteure aus Kommunen und Organisationen einzubinden. Ralf Schwarzkopf unterstreicht die Bedeutung dieses Prozesses: „Ziel muss es sein, als Region gemeinsam Lösungswege für zentrale Zukunftsaufgaben herauszuarbeiten und diese arbeitsteilig umzusetzen.“