Vornehmlich drei Probleme würden den Umbau der Lindenhofschule notwendig machen, stellte Katrin Siegmund vom Fachbereich Bauen und Wohnen zunächst fest: Wegen des Neubaus der Küche und der Mensa sei ein Klassenraum komplett weggefallen, was bedeute, dass zu wenig Räumlichkeiten zur Verfügung ständen.
Zudem gebe es vor allem im Sockelbereich Feuchtigkeitsprobleme und barrierefrei sei die Schule auch nicht. So solle neben den aufwendigen Umbaumaßnahmen etwa auch der „Gerümpel-Keller“ der Schule wieder nutzbar gemacht werden und die Büros von Frau Kibbert der Schule zugänglich gemacht werden.

Momentan sei die Barrierefreiheit nicht geben, sagte Siegmund weiter. „Es ist jetzt schwierig, weil man ganz ums Gebäude muss, um hereinzukommen.“ Deshalb sei ein Aufzug mit zweiseitigem Zugang für alle Ebenen wünschenswert und eine Rampe erforderlich.
Diskussionen um den Umbau der Schule
Ralf Jürgensmeyer (SPD) bemängelte: „Die Stahlkonstruktion der Außentreppe tut mir in den Augen weh. Die sollte hinter Grün verschwinden.“ Und genau dies sei angedacht, erwiderte Katrin Siegmund. Marvin Schüle wollte wissen, ob auch die Umkleideräume der Turnhalle barrierefrei sein müssten. Dies wurde aber verneint.

Auf die Kosten des Umbaus von rund zwei Millionen Euro angesprochen, hegte Bürgermeister Michael Brosch die Hoffnung, dass zumindest eine „halbe Millionen aus Fördertöpfen“ genutzt werden können, „der Rest kommt aber aus dem Haushalt“. Kämmerer Simon Thienel wies darauf hin, dass er Ende Juni eine Infoveranstaltung zu dem Thema besuchen werde und dann hoffe, „Näheres“ zu wissen.
Markus Nothjunge (UWG) wies auch auf die Feuchtigkeitsprobleme im Mensa-Bereich hin und Jürgen Wichert (SPD) fragte nach den Möglichkeiten einer zusätzlichen Wärmedämmung und einer Installation einer PV-Anlage auf dem Dach. Eine Wärmedämmung sei schwierig, aber „an der Heizungsanlage muss etwas passieren“, stellte Katrin Siegmund fest. Dies bestätigte auch Markus Nothjunge. Im Bereich der ehemaligen Musikschule, gäbe es in der privaten Wohnung eine „kleine Therme – der Rest ist kalt.“
Der Fachbereichsleiter Bauen und Wohnen Michael Schmidt erklärte, dass es momentan keinen Topf für Förderungen gäbe, eine Photovoltaik-Anlage auf dem Schieferdach der Schule nicht möglich sei und die Möglichkeit einer Anlage auf dem „Dach der Sporthalle gerade geprüft“ werde.
Die weitere Vorgehensweise: ein Leitplan wird erstellt, die Baugenehmigungen eingeholt und dann mit der Schule abgestimmt, wann die Maßnahmen am sinnvollsten umgesetzt werden können.










