Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause soll am Sonntag, 13. August, wieder an der Lennepromenade in Nachrodt gefeiert werden. 21 Akteure haben bereits zugesagt. „Das ist ganz gut und entspricht in etwa den Vorjahren“, sagt Sebastian Putz, der sich seitens der Verwaltung federführend um die Veranstaltung kümmert. Es seien in diesem Jahr auch Neulinge dabei, dafür hätten andere abgesagt oder noch eine keine finale Rückmeldung gegeben. Bis Ende Februar hatten die Vereine eigentlich nur Zeit, sich zurückzumelden. „Stand jetzt haben wir ein wirklich tolles Programm. Für jeden dürfte etwas dabei sein“, freut sich Sebastian Putz.
Und der Fachbereichsleiter verrät schon zwei Höhepunkte: „Ich freue mich riesig, dass die Skyhunters aus Menden zugesagt haben und die Band Silk.“ Die Skyhunters sind die Greifvogelexperten aus dem Märkischen Kreis. Sie waren beispielsweise schon auf der Burg Altena zu Gast. Mit ihren Greifvögeln und Eulen werden sie an die Lenne reisen und die Tiere nicht nur präsentieren, sondern natürlich auch fliegen lassen. Die Besucher können jede Menge über die großen Vögel lernen und ihnen ganz nahe kommen.
Die Band Silk hat sich erst vor zwei Jahren als Showband für die Hammer Kurzfilmnächte gegründet. Die siebenköpfige Formation mit Musikern aus dem Sauerland, Dortmund und dem Münsterland ist bekannt für ihre selbst arrangierten und komponierten Stücke der Genres Pop, Funk und Jazz. „Die Band war eine Empfehlung und wir freuen uns sehr, dass es geklappt hat“, erzählt Sebastian Putz.

Für die kleinen Besucher der Festmeile ist natürlich auch wieder gesorgt. So steht bereits jetzt fest, dass es einen Stand geben wird, an dem sich die Kinder schminken lassen können und auch sonst wird einiges geboten – unter anderem Ponyreiten, sofern die Witterung dies zulässt.
Die Planungen seien jedoch noch längst nicht abgeschlossen. Sebastian Putz befinde sich noch mit einigen potenziellen Akteuren im Gespräch. So richtig mit Leben gefüllt wird die Veranstaltung natürlich wieder durch die heimischen Vereine. Sie sorgen für jede Menge Programm auf und neben der Bühne, die kulinarischen Genüsse und vor allem aber für ein geselliges Miteinander. Die neuen Regel scheinen dabei niemanden zu stören. Erstmalig wird in diesem Jahr eine Anmeldegebühr in Höhe von 50 Euro erhoben, die bei der Teilnahme an der Veranstaltung erstattet wird. Dies soll dem Nichterscheinen oder kurzfristigen Absagen vorbeugen. Zudem musste jeder, der teilnehmen möchte, eine Person benennen, die bei der Bestuhlung, also dem Auf- und Abbau der allgemeinen Tische und Bänke, hilft.









