Die Polizei war am Mittwoch, 18. Februar, im Straßenverkehr auf Streife und kontrollierte zahlreiche Fahrzeuge, um Unfallursachen zu bekämpfen.
Die Maßnahme der Einsatzkräfte deckte insgesamt 79 Verstöße auf. Im Fokus der Beamten standen dabei insbesondere die gefahrene Geschwindigkeit sowie die Kontrolle, ob Fahrer unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen standen.
25 Geschwindigkeitsüberschreitungen
An der B229 in Schmalenbach und im Bereich Lüdenscheid-Brügge kam es zu 25 Geschwindigkeitsüberschreitungen. Der Rekordhalter des Tages war ein Autofahrer, der nach Abzug der Toleranz immer noch mit 24 km/h zu viel in Richtung Kierspe fuhr. Gegen ihn wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet, teilt die Polizei des Märkischen Kreises in einer Pressemitteilung mit.
Durchfahrtsverbot, nicht angelegter Sicherheitsgurt und weitere Verstöße
Zudem berichtete die Polizei von mehreren Fällen, in denen das Durchfahrtsverbot am Brügger Bahnhof missachtet wurde – auch hier schritten die Beamten ein. Ein Fahrzeugführer hatte außerdem Lachgas an Bord und verstieß damit gegen die Vorschriften zur Ladungssicherung. Nicht angelegte Sicherheitsgurte wurden ebenfalls geahndet. Darüber hinaus führten nicht alle Fahrer die erforderlichen Dokumente mit sich, heißt es in der Mitteilung weiter.
Keine Fahrverbote verteilt
Aus Sicht von Wachleiter Nils Haböck zeigte sich, dass nach wie vor Verstöße vorkommen, jedoch niemand mit einem Fahrverbot rechnen müsse. Positiv fiel den Beamten auf, dass niemand Alkohol oder Drogen konsumierte.
Die Bekämpfung von Unfallursachen, wie einer hohen Geschwindigkeit oder dem Konsum berauschender Mittel, ist ein zentraler Bestandteil der polizeilichen Aufgaben. Auch in Zukunft wird es zu Kontrollen im Straßenverkehr kommen.









