Mit dem Theaterstück „3 Min (14+)“ bringt das Ensemble „Compagnie Nik“ am Dienstag, 3. Februar, eine eindringliche Auseinandersetzung mit den Themen Flucht, Migration und Grenzen auf die Bühne des Kulturhauses. Die Produktion richtet sich an Jugendliche ab 14 Jahren.

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Drei Minuten Begegnung

Ausgangspunkt des Stücks ist ein realer Moment an der Grenze zwischen Mexiko und den USA: Für exakt drei Minuten öffnet sich ein Grenzzaun, damit sich seit Jahren getrennte Familien im ausgetrockneten Flussbett des Rio Bravo begegnen können. Danach schließt sich der Zaun wieder. Diese kurze Zeitspanne bildet den dramaturgischen Kern der Inszenierung und wirft die Frage auf, wie viel Nähe, Abschied und Menschlichkeit in drei Minuten Platz finden.

Minimalistische Inszenierung

Im Kulturhaus stehen sich die beiden Darsteller Lydia Starkulla und Dominik Burki auf einer leeren Bühne einander gegenüber. Eine Uhr zählt rückwärts, immer wieder von Neuem: „Zwischen Nähe und Distanz, Hoffnung und Ohnmacht entsteht so ein intensiver Blick auf Grenzen – geografische, politische und persönliche“, beschreibt das Kulturhaus die Inszenierung des Regisseurs Dominik Wilgenbus.

Pädagogisches Begleitangebot

Im Anschluss an die Vorstellung ist ein Nachgespräch mit dem Ensemble vorgesehen. Die Veranstaltung wird vom Kultursekretariat Gütersloh gefördert.

Termin und Karten

Die Aufführung im Kulturhaus an der Freiherr-vom-Stein-Straße 9 findet am Dienstag, 3. Februar, um 11 Uhr statt. Für die Vorstellung gibt es noch ein begrenztes Restkartenkontingent. Karten sind ab 6 Euro für Kinder und ab 9 Euro für Erwachsene zuzüglich Gebühren erhältlich. Der Verkauf erfolgt über die Theaterkasse (Telefon 02351/171299), den Webshop des Kulturhauses, das „Klein Oho“ im Sterncenter sowie — je nach Verfügbarkeit — an der Abendkasse. Dort gilt ein erhöhter Eintrittspreis.