„Wir mussten erst einmal suchen. An der L692 stand gar kein Auto. Aus dem Augenwinkel, hat dann einer ein Auto abseits der Straße gefunden“, erklärt Feuerwehrchef Mark Wille. Doch das Auto schien unbeschädigt. Es stand geparkt in einer Einmündung zum Wald. „Das ist auch nicht Grenze Altena, sondern eigentlich schon Schalksmühler Gebiet. Aber da machen wir niemanden einen Vorwurf. Da fehlte eben die Ortskenntnis“, berichtet Wille.
Am Wagen angekommen, trafen die Einsatzkräfte auf eine aufgeregte Frau. Sie konnte ihr Auto nicht öffnen. Da konnte allerdings auch die Feuerwehr nicht helfen. Denn das war kein Notfall, sondern ein Fall für den ADAC. Das Auto stellte keine Gefahr für den Verkehr da und niemand saß in dem Wagen. „Ich war so aufgeregt. Ich wusste nicht, was ich machen sollte, da habe ich die Feuerwehr gerufen. Ich hätte besser gleich den ADAC gerufen“, erzählt die Frau. Sie sei mit ihrem Hund spazieren gewesen. Erst habe sie sich verlaufen und dann sei auch noch ihr Hund weg gewesen. Zurück am Auto dann das nächste Problem. „Ich war einfach überfordert“, sagt die Autofahrerin.
Die Feuerwehr rückte wieder ab und die Frau musste mit ihrem Hund auf einen Auto-Fachmann warten. „Das war schon ein eher kurioser Fall. Aber wir ärgern uns nicht. Aus der Meldung wurde nicht ersichtlich, was das Problem ist, und da gucken wir lieber einmal mehr“, betont der Feuerwehrchef. Allerdings werde der Einsatz in Rechnung gestellt.









