Geboren in Münster/Westfalen und ausgebildet in Niedersachsen, stellte die Kreisverwaltung des Ennepe-Ruhr-Kreises Wolfgang Flender im Juli 1988 als Bauingenieur ein. Fünf Jahre später übernahm er als stellvertretender Leiter des Umweltamtes erstmals Führungsverantwortung. Unabhängig von verschiedenen Umorganisationen innerhalb der Verwaltung behielt er diese über Jahrzehnte, seit 2019 war er Leiter der Abteilung Umwelt.
„In den mehr als drei Jahrzehnten war es mein liebstes, neben dem notwendigen Abarbeiten von Verwaltungsroutinen gemeinsam mit anderen Projekte anzuschieben und Dinge auf den Weg zu bringen. Wenn man dann am Ende sieht, wie erfolgreich der Einsatz gewesen ist, verleiht einem das selbstverständlich Zufriedenheit“, blickte Flender, der den Diensttitel ´Kreisbaudirektor´ inne hatte, bei seiner Verabschiedung im Schwelmer Kreishaus am Montag, 6. März, zurück.
Beispielhaft nannte Landrat Olaf Schade im Rahmen einer kleinen Feierstunde den Hochwasserschutz im Bereich des Schwelmer Eisenwerkgeländes. Es habe zwar etwas gedauert, dieses Vorhaben umzusetzen. Ohne das damit verbundene Konzept wäre das Gelände im Juli 2021 aber wahrscheinlich komplett überschwemmt worden.
„Getreu dem Motto `Niemals geht man so ganz´ bleibt uns Wolfgang Flender aber noch ein wenig erhalten. Auch als Ruheständler wird er seine Arbeit für die Glörtalsperre und für einige laufende wasserwirtschaftliche Projekte fortsetzen“, berichtete der Landrat. Und wie immer in den letzten 35 Jahren werde Flender, wenn er sich von Ennepetal auf den Weg ins Kreishaus macht, weiterhin ganz umweltbewusst den Bus nehmen.









