Im Stadtgebiet Menden hielten die Beamten zwei Pkw-Fahrer an, die unter dem Einfluss von Drogen standen. Bei vier Fahrzeugen war durch technische Veränderungen die Betriebserlaubnis erloschen. Bei einem dieser Fahrzeuge war durch diverse technische Veränderungen die Lautstärke fast zehn Dezibel lauter als vorgeschrieben. Dies entspricht einer Verdopplung der Lautstärke.
Im Stadtgebiet Iserlohn wurden ebenfalls drei Fahrzeuge festgestellt, bei denen die Betriebserlaubnis erloschen war. In einem Fall wurden mangelhafte Reifen festgestellt. Bei einem Motorrad war die Abgasanlage so manipuliert, dass auch hier zu hohe Lautstärkewerte gemessen wurden.
Die Polizeibeamten schrieben eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen mangelhafter Landungssicherung von Gefahrgut. In Iserlohn wurde zudem ein Transporter angehalten, der 26% überladen war. Neben den technischen und fachlichen Kontrollen wurde an mehreren Stellen in Menden und Iserlohn die Geschwindigkeit gemessen. Hierbei waren insgesamt 102 Fahrzeugführer zu schnell unterwegs. 17 davon erwartet ein Ordnungswidrigkeitenverfahren.
Spitzenreiter waren ein Mann aus Iserlohn, der auf der Hans-Böckler-Straße in Iserlohn sein Fahrzeug auf 96 km/h beschleunigte und eine Frau aus Iserlohn, die mit 86 km/h auf dem Schapkerweg gemessen wurde. An beiden Stellen gilt ein Tempolimit von 50 km/h. Beide erwartet neben dem Ordnungswidrigkeitenverfahren nun auch ein Fahrverbot.
Neben den repressiven Maßnahmen nahmen sich die eingesetzten Kräfte auch viel Zeit für aufklärende Gespräche. „Dieser Einsatz zeigt erneut, dass die Präsenz der Polizei auch an vermeintlich stillen Feiertagen erforderlich ist. Auch in Zukunft wird der Verkehrsdienst der Polizei im Märkischen Kreis die Tuningszene und Raser im Blick behalten“, heißt es in der Mitteilung.








