Die Sache ist beschlossen. Daumen hoch. Das ging schnell. Endlich ging es mal schnell. Es ist gar herrlich erfrischend, wie einig sich die Ratsherren und -frauen waren. So konnte auf eine Sonderratssitzung, die aufgrund von Ladungsfristen und ähnlichem Zeit gekostet hätte, verzichtet werden. Natürlich ist es die Aufgabe der Politik kritisch zu hinterfragen, Projekte genau zu prüfen. Aber eines ist klar: Bei einem Projekt dieser Größenordnung wird immer ein gewisses Risiko dabei sein. Es kann in zwei Jahren Bauzeit viel passieren. Und natürlich guckt man allen Machern bekanntlich immer nur vor den Kopf. Aber diese restlichen Zweifel sollten jetzt nicht im Vordergrund stehen, sondern die Euphorie des Neuanfangs. Diese gilt es, in die Gemeinde zu tragen. Die Bürger anzustecken mit der Vorfreude auf etwas tolles Neues.
Es werden kritische Stimmen kommen. Gerade in den sozialen Medien. Es ist die Aufgabe der Politik, den Glauben an ihre Entscheidung nicht in Bedenken zu verlieren. Es ist an der Zeit, die Ärmel hochzukrempeln und die Bedenken beiseite zu schieben, um den Weg für einen Neuanfang frei zu machen.









