Das Thema „Energiesparen“ ist in Zeiten des Klimawandels und der globalen Erderwärmung ein immer präsenteres Thema. Auch die Stadt Halver möchte ihren Teil dazu beitragen: Durch den Aufbau eines kommunalen Energiemanagementsystems mithilfe eines Energieberaters. Das Thema wurde auch im Rahmen des Ausschusses für Planung und Umwelt am Mittwoch, 13. September, diskutiert.
Das System soll sich aus zwei Komponenten zusammensetzen: Der Schaffung einer Stelle für einen Energiemanager und die Nutzung einer Energiemanagementsoftware. Beide Positionen sind förderungsfähig.
Durch die Schaffung eines solchen Managementsystems könnten die Energiekosten der Kommune dauerhaft um zehn bis zwanzig Prozent gesenkt werden. Und nicht nur das: Die Reduzierung des CO2-Ausstoßes würde einen Beitrag zum Umweltschutz leisten.
Die Aufgabe des Energiemanagers wäre es nicht nur, die Verbräuche zu ermitteln und zu kontrollieren, sondern auch, die Mitarbeiter der Stadt entsprechend zu schulen und zu sensibilisieren. Der Energieberater soll eng mit dem Bereich Klimaschutz zusammenarbeiten.
Zunächst soll eine Kostengegenüberstellung erfolgen
„Energiesparen ist zweifelsfrei wichtig“, betonte Kristian Hamm (UWG), „dennoch möchte ich gerne eine Gegenüberstellung der Kosten mit denen für einen externen Berater.“ Diesem Vorschlag schloss sich auch Marvin Schüle, Fraktionsvorsitzender der CDU Halver, an. Sina Löschke (Bündnis 90/Die Grünen) begrüßte die Idee insgesamt: „Ich halte ein Energiemanagementsystem für unbedingt erforderlich.“
Abstimmung soll im Hauptausschuss erfolgen
Am Ende folgte das Gremium dem Vorschlag von der Vorsitzenden Martina Hesse (CDU): Bis zum Hauptausschuss am kommenden Mittwoch, 21. September, soll eine Kostengegenüberstellung vorliegen. Eine Abstimmung über die Beschlussvorlage soll dann im Rahmen der Sitzung erfolgen.









