Auf dem Weg von Konzerten in Frankfurt nach Den Haag hatten die beiden, deren Heimat ein Camper-Van ist, in Meinerzhagen Station gemacht. Zum dritten Mal waren sie zu Gast auf der Kleinkunstbühne. Mit Akustikgitarre (Pigott) und Ukulele (Freeman) sowie Gesang (beide) erzählten sie von ihren Reisen, von einer Zwischenstation im Zirkus, wo er als Jongleur und sie als Zuckerwatte-Verkäuferin gearbeitet hatten, von der Liebe zur See, der Corona-Zeit und davon, wie sie sich auf den Weg gemacht hatten.
Vor elf Jahren hatten die beiden Musiker aus der Grafschaft Kent (England) ihr Appartement verkauft und sind im Camper auf Tour gegangen. Anfangs sorgten sie mit ruhigen Balladen für einen entspannten Einstieg ins Wochenende, im zweiten Set dann auch mit lebhafteren Stücken, immer aber mit überzeugender Technik und Fingerfertigkeit an ihren Instrumenten.

Die Atmosphäre der Kleinkunstbühne und das sympathische Publikum waren für das Duo ein Grund in Meinerzhagen Station zu machen. Die Sympathie beruht offenbar auf Gegenseitigkeit, wie das „volle Haus“ zeigte, über das sich Organisator Christian Schmitt eingangs freute. Er kündigte auch schon das nächste Wiedersehen an. Die sympathischen Briten werden im September 2025 wieder zu hören sein.
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