Eins von insgesamt sieben dieser speziellen Geräte wurde kürzlich bei einem Treffen mit Sponsoren, Vertretern des Fördervereins sowie Einheitsführen am Feuerwehrgerätehaus Homert in Piepersloh übergeben. Die Spannungsprüfer konnten angeschafft werden, weil der Förderverein der Lüdenscheider Wehr bei einer Spendenaktion mehr als 20.000 Euro eingesammelt hatte.
Alt-Bürgermeister Dieter Dzewas ist Vorsitzender des Fördervereins. Er dankte allen, die sich mit einer Spende für die Anschaffung der Spannungsprüfer stark gemacht hatten. „Ich freue mich über die breite Unterstützung für unsere Feuerwehr.“
Die Geräte können Leben retten. Wie, das demonstrierte Jens Bartke vom Löschzug Brüninghausen. Das ausgewählte Gerät arbeitet autark und muss zuvor nur an einem Punkt geerdet werden. Es ist über ein langes Kabel mit einer Sensorkugel verbunden. Sie wird, beispielsweise in einem überfluteten Keller, ins Wasser gelassen. Trifft diese Kugel auf Spannung, schaltet die Kontrollleuchte am Gerät auf Rot. Außerdem ertönt ein schriller Warnton. Auf diese Weise könne beispielsweise auch überprüft werden, ob Teile eines verunglückten E-Fahrzeugs unter Spannung stünden, erläuterte Jens Bartke.
Neben den sieben Geräten wurde von einem Restbetrag ein Ergometer angeschafft. Er soll bei der Eignungsprüfung angehender Feuerwehrleute eingesetzt werden.
Die Spendenaktion hatte für den Förderverein außerdem einen unverhofften Nebeneffekt. Mit den Lüdenscheider Wohnstätten (LüWo), Elektro Jungkurth und den Stadtwerken zeigten noch zwei weitere Unternehmen Interesse an einer Mitgliedschaft im Förderverein. Sie wurden bei der Jahreshauptversammlung am 19. März aufgenommen.
Vereinsvorsitzender Dieter Dzewas dankte auch Jürgen Fleming. Er ist stellvertretender Wachleiter und Mitglied des Fördervereins. Fleming hatte sich über den Spendenaufruf hinaus persönlich mit Spendern in Verbindung gesetzt.









