Inszeniert als Ballett-Show von Tanzpädagogin Stina Danielzig mit Ballettschülerinnen der Musikschule Volmetal wirkten unzählige Tänzerinnen mit – vom Kindergartenalter bis zu jungen Erwachsenen. Die Veranstalter lagen angesichts der vielen Zuschauer richtig damit, die gelungene Bühnendarbietung gleich zweimal zu präsentieren. Denn Gezeigt wurden Episoden aus der bekannten Kindergeschichte des britischen Schriftstellers Lewis Carroll, die bereits seit dem Jahre 1865 begeistern.














Die Idee, die skurrilen, märchenhaften Erlebnisse von Alice als Ballett auf die Bühne zu bringen, dürfte dazu beigetragen haben, dieses Stück Literaturgeschichte auch heute noch präsent zu halten. Eine Sprecherin saß wie eine Märchenerzählerin in einem Sessel und führte gewissermaßen durch die verschiedenen Episoden.
Das half dem Publikum, die Geschichte besser zu verstehen. Dabei wurden die Zuschauer schon von dem faszinierenden Geschehen auf der Bühne in den Bann gezogen.
Großes Gewusel – kleine Ballerinas
Nun ist Tanz, besonders auch Ballett, stets mit Disziplin verbunden, und die schien es sogar unter den ganz kleinen Darstellerinnen gegeben zu haben: Wer nach der Pause nicht schnell genug wieder zurück im großen Saal war, erlebte im Foyer der Stadthalle ein Gewusel, wie es sonst im Backstage-Bereich großer Bühnenpräsentationen für die Zuschauer verborgen bleibt. Viele kleine Ballerinas strömten zum Auftritt und sprichwörtlich niemand tanzte aus der Reihe – was die Begeisterung der Kinder für das Projekt zeigt. Und auch, dass so eine Aufführung nicht nur eine künstlerische, sondern eben auch eine organisatorische Herausforderung ist.
Im Zuschauerraum saßen viele Eltern, Verwandte und Freunde der kleinen und größeren Darsteller. Nicht wenige waren gerührt ob des bunten, liebevoll gestalteten Spektakels auf der Bühne. Am Ende bleibt nur die Frage offen, welche Geschichte Stina Danielzig in Zukunft in Ballettschuhen auf die Bühne bringt.









