„Schule ohne Rassismus“-Regionalkoordinatorin Julia Rüther überreichte Urkunde und Schild. Sie konnte sich vor Ort selbst davon überzeugen, dass Rassismus an dieser Schule keine Chance hat. Wie bunt und vielfältig das Schulleben ist, zeigten Kinder und Lehrer im Rahmen des bunten Fests. Zum ersten Mal nach Corona gab es wieder ein großes Fest.
„Anders ist gut“, zitierte Bürgermeisterin Birgit Tupat ein Lied von Bibi und Tina. „Für euch Kinder ist das längst selbstverständlich. Für ein gemeinsames Spiel braucht es keine gemeinsame Sprache, keine gleiche Hautfarbe, keinen Beziehungsstatus. Spielen könnt ihr immer, das zeigt ihr uns täglich. Und da sollten wir Großen uns dringend eine Scheibe von abschneiden“, appellierte die Bürgermeisterin an die Erwachsenen. Und auch Dr. Bodo Reinke von den Walzwerken Einsal war da und überbrachte Glückwünsche. Die Walzwerke haben die Patenschaft für die Mitgliedschaft in dem Netzwerk übernommen. Der Geschäftsführer machte deutlich, dass auch in dem Betrieb Menschen unterschiedlichster Größe, Hautfarbe, Geschlecht und Nationalität arbeiten und das das bereichernd sei.
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Emotional wurde es beim Auftritt der Klasse 4c. Sie hatten eine kleine Abschiedsshow für ihre Klassenlehrerin Christiane McMillan vorbereitet, bei der auch ein paar Tränen flossen. Immer wieder gab es im Rahmen des Schulfest kleine Vorführungen. Jede Klasse hatte sich beteiligt. Sei es mit einer Schwungtuch-Show oder einem Lied. Der Chor begleitete zudem die Verleihung des Zertifikats. Auf dem Schulhof verkauften Kinder mit einem Bauchladen Lose für die große Tombola. Schon nach 15 Minuten waren alle Lose verkauft. An einer Saftbar wurden Cocktails für die Gäste gemixt und ein Klassenraum wurde zur Disco umfunktioniert. An jeder Ecke gab es etwas zu entdecken.









