„Die Erhöhung wurde bereits 2021 auf Bundesebene für 2024 beschlossen und konnte nun nicht mehr rückgängig gemacht werden. Also noch vor Ausbruch des Ukraine-Kriegs“, erklärte Christina Westerwell, Mitglied des Vorstands. Barbara Kerkmann hatte eine Präsentation zu dem Thema erstellt und erklärte, wofür der Bundes- und der Diözesanverband überhaupt Geld benötigt. So waren sie maßgeblich daran beteiligt, dass Mädchen Ministrantinnen werden durften. Setzten sich dafür ein, dass Strafverfolgung bei Vergewaltigung in der Ehe mehr in den Fokus genommen wird. Dass Mütter-Kuren eine Pflichtleistungen bei den Krankenkassen wurden, war ein weiterer Erfolg. Kurzum, sie setzen sich für die Rechte von Frauen in der katholischen Kirche und der Gesellschaft ein. Bewohner von Alten- und Pflegeheimen sind übrigens vom Beitrag befreit.
Derzeit zählt die kfd 70 Mitglieder. Neueintritte gab es im vergangenen Jahr nicht. Dafür jedoch einige Sterbefälle, sodass die Mitgliederentwicklung leicht rückläufig ist. Grundsätzlich sind die Frauen ihrer Gemeinschaft jedoch treu. Für ihre langjährige Mitgliedschaft konnten im Rahmen der Versammlung gleich zwei Frauen geehrt werden. Inge Westerwell ist bereits seit 50 Jahren dabei. Renate Wehr seit 60 Jahren.
Die Jahreshauptversammlung wurde auch genutzt, um den Ausflug zu planen. In diesem Jahr geht es für die Frauen nach Münster. In den Kosten von 50 Euro für Mitglieder beziehungsweise 60 Euro für Nicht-Mitglieder sind die Busfahrt, das Frühstück im Hofcafé, eine Stadtrundfahrt durch Münster sowie der Besuch einer Vesper enthalten. Das Abendessen zahlt jeder selbst. „Gäste sind ausdrücklich willkommen“, betonte Christina Westerwell.
Das nächste Treffen der Frauen ist bereits für Dienstag geplant. Dann steht ein Spaziergang an der Lennepromenade auf dem Programm. Anschließend geht es zum gemeinsamen Eisessen.










