Stecker ziehen, Licht aus, Fenster zu: In Zeiten der Energiekrise können viele Kleinigkeiten zum Sparen beitragen. Ein Thema, das auch die heimischen Sportvereine betrifft. Deshalb wirbt der Kreissportbund (KSB) Märkischer Kreis für mehr Sensibilität – und gibt Tipps, wie Vereine Energie einsparen können. Das erklärte Ziel: den Verbrauch um bis zu 20 Prozent zu reduzieren. Dass das aber auch schnell zur wortwörtlichen Gradwanderung werden kann, machte Bürgermeister Michael Brosch am Mittwochmorgen, 9. November, deutlich.
Klaus Scharf, Zweiter Vorsitzender des KSB Märkischer Kreis, konnte das Stadtoberhaupt als Unterstützer der Aktion gewinnen. Zusammen mit Klimamanagerin Karla Luchterhandt und Claudia Wrede, Breitensportbeauftragte des Stadtsportverbands, luden sie ins Rathaus ein, um die Kampagne „Wir sparen Energie“ vorzustellen.
„Wir dürfen keine Strukturen zerstören“
Natürlich sei man als Stadt bemüht, das Energiesparen zu forcieren. Aber es müsse pragmatisch sein. „Wir dürfen dadurch keine Strukturen zerstören“, sagte Brosch. Der Sport habe gerade jetzt in Zeiten von Zuwanderung und damit verbundener Integration, aber auch durch die Folgen der Corona-Pandemie einen immens hohen Stellenwert. Das dürfe nicht durch Einsparmaßnahmen gefährdet werden.
Dennoch appelliere er an die Halveraner Vereine, das Thema im Blick zu haben und sensibel mit den Ressourcen umzugehen. Neben den von der Stadt betriebenen Sporthallen sowie dem Schwimmbad gibt es in Halver auch Vereine, die selbst Sportstätten unterhalten. Claudia Wrede nannte Vereine wie den TuS Grünenbaum, den TuS Ennepe und den TuS Oeckinghausen als Beispiel.
Klaus Scharf erklärte, dass diese Vereine in Eigenregie ein Konzept erstellen müssten, um Energie und Geld einzusparen. Er setze da auf die Eigenverantwortung und das persönliche Interesse. Wie das Sparen gelingen kann, soll ein Online-Vortrag des KSB am 14. November um 18 Uhr zeigen. Anmeldungen sind per E-Mail an [email protected] möglich. Daraufhin bekämen die interessierten Vereine einen Link zur Teilnahme an der Online-Veranstaltung zugeschickt, erklärte Claudia Wrede.










