Schreck zu später Stunde: Funken sprühten aus einem Kamin eines Wohnhauses an Lauenscheidermühle. Gegen 23.30 Uhr rückte die Löschgruppe Hülscheid am Samstagabend, 6. Januar, mit 25 Einsatzkräften aus. Zum Kaminbrand rückte auch der Drehleiterwagen der Feuerwehr Lüdenscheid aus Brügge aus. Mit der Drehleiter konnte der Kamin gekehrt werden.
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„Ein Kaminbrand kann nicht einfach mit Wasser gelöscht werden“, sagte Christof Crone. Der Pressebeauftragte der Löschgruppe Hülscheid erklärte, dass der Kamin freigemacht werden müsste. Rückstände hatten sich im Kamin entzündet. Die Ursache dafür, dass sich eine solche Rußschicht bildet, ist immer eine unvollständige Verbrennung. Der Verbrennungsprozess von Holz läuft unvollständig ab, wenn zum Beispiel „nasses Holz“ verbrannt wird.
Neben der Entfernung der Rußablagerungen sicherte die Feuerwehr das Haus von innen. Auch auf jeder Etage waren Einsatzkräfte postiert, um im Notfall einen Brand im Gebäude zu löschen. Zur Sicherung des Hauses wurde die Löschgruppe Winkeln nachalarmiert – mit 15 weiteren Einsatzkräften unterstützten sie die Kameraden.
Das Feuer konnte gelöscht werden, bevor es auf andere Gebäudeteile des Hauses übergriff. Verletzt wurde niemand.









