Versammlungsteilnehmer Horst Klinker brachte das Thema im Rahmen der Mitgliederversammlung am Dienstagabend ins Gespräch. Er berichtete, dass andere Jagdgenossenschaften genau das aktuell machen.
Würde die Tierseuche im Märkischen Kreis ausbrechen, käme es vermutlich zu einem Jagdverbot. „Die Wildschäden müssten natürlich trotzdem reguliert werden, vermutlich würde dann die Jagdgenossenschaft in Vorleistung gehen. Dafür muss Geld da sein“, erklärte Horst Klinker. Bisher habe man darüber noch nicht gesprochen, entgegnete Birgit Tupat, Vorsitzende der Jagdgenossenschaft. „Wir werden aber darüber sprechen und beraten“, betone Tupat. In diesem Jahr werden die Jagdpachtgelder wie gewohnt ausgezahlt, insgesamt 28.563,41 Euro.
Grundsätzlich blickten die Jagdgenossen auf ein ruhiges Jahr zurück. Der Wildschadenschätzer wurde bis zum 10. Februar diesen Jahres nicht in Anspruch genommen. „Es gibt jedoch kleinere Probleme bei der direkten Regulierungen, da ein Jagdpächter nicht auf Schadensmeldungen reagiert“, sagte Geschäftsführer Sebastian Putz.
Im Rahmen der Wahlen wurden der stellvertretende Vorsitzende Ernst-Jörg Pühl, Beisitzer Roderich Knipps und der stellvertretende Schriftführer Mark Wille einstimmig wiedergewählt.









