Wie sicher und barrierefrei lässt sich Iserlohn zu Fuß erkunden? Dieser Frage geht der Fußverkehrs-Check NRW bei zwei öffentlichen Begehungen nach. Interessierte Bürger sowie Vertreter aus der Politik können am Mittwoch, 30. September, und am Mittwoch, 14. Oktober, mitgehen und vor Ort Verbesserungsvorschläge einbringen.
„Jede Perspektive ist willkommen“
Im Rahmen des Auftaktworkshops zum Fußverkehrs-Check in Iserlohn, der am Dienstag, 1. September, im KAI an der Rahmenstraße stattfand, wurden erste Routen identifiziert, die bei den Begehungen und der anschließenden Ausarbeitung genauer betrachtet werden. Doch auch wer beim Auftaktworkshop Anfang September nicht dabei war, kann an den Begehungen teilnehmen. „Jede Perspektive ist willkommen“, betont das Team der städtischen Verkehrsplanung.
Im Mittelpunkt des Fußverkehrs-Check stehen unter anderem sichere Querungsmöglichkeiten, Barrierefreiheit, Aufenthaltsqualität und Konflikte zwischen Fußgängern, Radfahrern und Autofahrern. Die Stadt will dabei unterschiedliche Perspektiven einbeziehen, um den Fußverkehr langfristig zu verbessern.
Zwei Routen, jeweils rund zwei Kilometer
Die erste Begehung startet am Mittwoch, 30. September, um 17 Uhr am Parkplatz an der Ecke Theodor-Heuss-Ring/Mendener Straße. Die Route führt über Karnacksweg und Teutoburger Straße entlang der Mendener Straße sowie über Schleddenhofer Weg und Elisabethstraße in Richtung Lehmkuhle und Stadtzentrum.
Am Mittwoch, 14. Oktober, beginnt die zweite Tour um 17 Uhr am Haupteingang des Stadthauses Bömberg, Bömbergring 37. Von dort geht es durch das Wohngebiet, entlang der Mendener Straße zum Nahversorgungszentrum Bädeker Platz und über den Schleddenhofer Weg zurück zum Ausgangspunkt.
Beide Strecken sind etwa zwei Kilometer lang. Für jede Begehung sollten rund zwei Stunden eingeplant werden.
Ergebnisse im November
Die gesammelten Hinweise und Vorschläge werden beim Abschluss-Workshop am 4. November um 17 Uhr im KAI, Rahmenstraße 22, vorgestellt, im Anschluss sollen mögliche Maßnahmen zur Verbesserung des Fußverkehrs diskutiert werden.
Für die Teilnahme an den Begehungen wird um Anmeldung per E-Mail an [email protected] gebeten.









