Bei jungen Menschen das Interesse für Informatik wecken, Begabungen aufspüren und fördern – das ist das Ziel der Bundesweiten Informatikwettbewerbe (BWINF). Sie richten sich an Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene und bieten ihnen einen jeweils altersgerechten Einstieg in das Fach. „Die Welt wird immer digitaler. Die Schüler sollten damit umgehen können und den Computer beherrschen. Das ist eine wichtige Voraussetzung für das spätere Berufsleben“, betonte Informatiklehrer Nils Schneider. Er ist einer von insgesamt drei Informatiklehrern an der Sekundarschule. Es sei wichtiger denn je, dass die Schüler früh die Möglichkeit hätten, sich mit dem Fach auseinanderzusetzen und ihre Fährigkeiten auszubauen.
Genau aus diesem Grund freut sich der Lehrer auch so über die rege Teilnahme an dem Informatik-Wettbewerb. Der Informatik-Biber ist ein jährlich im November stattfindender Informatik-Schülerwettbewerb für Kinder und Jugendliche der Klassenstufen drei bis 13, der von der Geschäftsstelle des Bundeswettbewerbs Informatik in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Informatik und der Ernst-Denert-Stiftung veranstaltet wird. „Besonders erfreulich ist, dass viele Schülerinnen am Wettbewerb teilgenommen haben. In der Vergangenheit war das Fach Informatik eher von Jungen dominiert. Das ist hier nicht mehr so“, berichtete Nils Schneider.

Für den Wettbewerb mussten die Schüler programmieren und logisches Denken beweisen. Kein Problem für die Nachrodter. Die sechste Klasse und die Siebtklässler, die Informatik als Wahlpflichtfach wählten, nahmen an dem Wettbewerb teil. Am erfolgreichsten war Leo Mattis Lichey. Er wurde als Schulbester ausgezeichnet. Lea Hanelt erhielt ebenfalls eine Sonderauszeichnung, denn sie war die beste Sechstklässlerin. Alle anderen Teilnehmer erhielten Urkunden.
„Im kommenden Jahr möchten wir mit der ganzen Schule an dem Wettbewerb teilnehmen“, erzählte Nils Schneider. Das unterstreiche auch die Bedeutung des Fachs Informatik an der Sekundarschule. Bis zur zehnten Klasse sollen alle Schüler fit sein für die digitale Welt und den Beruf. Dazu gehöre neben Grundkenntnissen im Programmieren auch der Umgang mit Datenbanken und Office-Programmen. Zudem habe die Schule kürzlich einen 3D-Druvker erhalten, der für unterrichtsübergreifende Unterrichtsvorhaben genutzt werden soll. „Dieser ermöglicht den Schülern, ihre Kenntnisse in Informatik, Technik und anderen Fächern zu kombinieren und ihre kreativen Fähigkeiten einzusetzen“, erklärt der Informatiklehrer.










