„Zu lang, zu niedrig, zu spät“, moniert Fabian Ferber, Bevollmächtigter der IG Metall im Märkischen Kreis. Die Erhöhung liege unterhalb der Preissteigerungsrate. Das Angebot sei zu niedrig, die Laufzeit mit 27 Monaten zu lang und es „kommt alles viel zu spät.“ Der IG Metall gehe es darum, die Kaufkraft zu stärken und die Nachfrage anzukurbeln.
„Wer in diesem Land Autos, Haushaltsgeräte, Steckdosen, Schalter, Bad-Armaturen oder deren Zulieferteile produziert, muss sich diese Produkte auch leisten können. Dafür benötigen wir eine gute Lohnentwicklung. Sonst koppeln wir die Beschäftigten in der Produktion vom Wohlstand in diesem Land ab. Wer soll sonst den Konsum stärken?“, weist Kevin Dewald, Zweiter Bevollmächtigter, auf die Konsequenzen des Angebots hin. Er weist auch darauf hin, dass es in den beiden vergangenen Jahren eine steuerfreie Prämie zum Inflationsausgleich gab. Die falle 2025 weg. Folge: weniger Geld für die Beschäftigten, wenn es beim bisherigen Angebot der Arbeitgeber bleibt. – Für die IG Metall nicht hinnehmbar, so Dewald.
Bis zum 28. Oktober gilt noch die Friedenspflicht. Danach dürfen die Gewerkschaftsmitglieder für ihre Tarifforderung auch streiken. Sollte es kein akzeptables Angebot geben, sei die IG Metall vorbereitet, weitere Schritte zu gehen, so Ferber.









