Nach Angaben der IG Metall hat eine Arbeitsgruppe aus Gesamtbetriebsrat, Gewerkschaft sowie der betriebswirtschaftlichen und juristischen Berater einen Gegenvorschlag zu den Schließungsplänen des Stahlkonzerns Outokumpu, der unter anderem das Werk in Schalksmühle-Dahlerbrück betrifft, unterbreitet. Am Freitag, 1. März, soll dieser auf einer Betriebsversammlung in Dahlerbrück vorgestellt werden. Das Alternativkonzept wurde auf Grundlage der vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellten Unterlagen erstellt.
„Entscheidung nicht alternativlos“
„Damit ist klar: Eine Schließung ist vermeidbar. Wir werden nun alle Kraft aufwenden, um diese auch zu verhindern. Das Alternativkonzept liegt auf dem Tisch. Der Arbeitgeber muss sich dazu äußern. Betriebsrat und IG Metall jedenfalls werden auf der Betriebsversammlung ausführlich darüber informieren, dass das Werk in Dahlerbrück nicht geschlossen werden muss“, erklärt Torsten Kasubke, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Märkischer Kreis.
Wenn der Arbeitgeber die Schließungspläne weiterhin verfolge, werde er sich vor der eigenen Mannschaft rechtfertigen müssen. Die Entscheidung sei nicht alternativlos. „Wir fordern den Konzern auf, es sich anders zu überlegen und für Menschen, Familie und Südwestfalen die Signale auf Zukunft zu setzen“, so Torsten Kasubke. Die Versammlung findet nicht-öffentlich auf dem Werksgelände statt.









