„Wir hoffen auf eine Eröffnung am 5. Mai, können aber leider noch nichts versprechen.“ Diese Aussage von Schwimmmeisterin Simone Hutt lässt aufhorchen, denn die Veranstaltung Anfang Mai ist nicht nur für Halveraner ein fester Termin im Kalender.
Die Herpine zieht jährlich tausende Besucher nach Halver. Im Rekordjahr 2018 verzeichnete das Waldfreibad 75.952 Besucher, davon viele Auswärtige. Seit 1933 steht es den Besuchern offen. In dieser Zeit sind viele kleine und große Arbeiten in und um das Becken durchgeführt worden. Die letzte große Sanierung des Beckens wurde im Jahr 2000 durchgeführt.
Wände und Zugang
In diesem Winter wurde dann – nach mehrmaligem Verschieben in den vergangenen Jahren – die Beckenwand in Angriff genommen. Fast 300 Meter Umfang hat das nun sanierte Becken. Die alte Wand war in die Jahre gekommen und entsprach nicht mehr dem aktuellen technischen Stand. Zudem wurde in diesem Zuge für einen barrierefreien Eingang gesorgt. Eine Rampe führt nun ebenerdig in den flachen Bereich des Freibades. Hier können, so erklärt Schwimmmeister Rainer Hutt, sogar Rollstuhlfahrer ins Wasser fahren.

Auch er hofft, dass die Arbeiten pünktlich fertig werden und es bei der üblichen Eröffnungszeit bleibt. Für die Bauarbeiter, die fleißig am Becken und dem Umfeld werkeln, ist er voller Lob. Auch bei schlechtem Wetter sind sie vor Ort und pflastern, baggern und arbeiten, erzählt Hutt.
Wenn die Arbeiter fertig sind, seien noch andere Tätigkeiten bis zur Eröffnung zu erledigen. Das Becken muss gereinigt werden, die Grünbereiche in Schuss gebracht werden und das Becken benötigt auch einige Tage, bis es vollständig gefüllt ist. Danach steht einer erfolgreichen Badesaison jedoch nichts mehr im Wege.









