Die Löschgruppen Eiringhausen, Rönkhausen und Allendorf/Hagen üben regelmäßig zusammen, denn im Drei-Kreise-Eck von MK, OE und HSK kommen auch gemeinsame Ernstfalleinsätze immer mal wieder vor. In diesem Jahr war die Löschgruppe Eiringhausen für die Organisation zuständig. Die Löschgruppenführer Lutz Cronauge und Ronny Stell hatten ein anspruchsvolles Szenario entworfen.
Zuerst wurden die Freiwilligen Feuerwehrleute aus Eiringhausen alarmiert. Im Betrieb der Tischlerei Carl-Wilhelm König in Leinschede brannte es. Im Gebäude sollten sich noch zwei Personen befinden. Die Löschgruppe Rönkhausen wurde zur Unterstützung angefordert. Sie half beim Aufbau der Löschwasserversorgung aus zwei oberhalb von Leinschede liegenden Löschteichen, denn Hydrantenanschlüsse gibt es dort nicht. „Wir testen, wie schnell wir das Wasser von den Teichen heranbringen können“, erklärte Lutz Cronauge.
Die Übungslage sah vor, dass das Feuer aus der Tischlerei auf das benachbarte Waldstück übergriff. Daher wurde auch noch die Feuerwehr aus Sundern-Allendorf und -Hagen alarmiert, die neben den Löscharbeiten auch noch zwei vermisste Personen suchen und bergen musste.
Die Wasserversorgung über etwa 350 Meter Strecke, das teilweise unwegsame Gelände und das Zusammenspiel der drei Löschgruppen stellten die besonderen Herausforderungen bei dieser Übung dar, an der insgesamt 55 Einsatzkräfte teilnahmen.
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