Die Veranstaltung am Sonntag, 30. April, lockte laut Irmtraud Quenzel, Mitorganisatorin des Konzerts, rund 140 Besucher in die 8Giebel. Das Konzert war ein Dankeschön der besonderen Art – von den seit Kriegsbeginn in Schalksmühle lebenden Ukrainern für die Bürger der Gemeinde. Die Initiatorin des Konzerts, Anna Solomatina, so Quenzel weiter, habe gemeinsam mit den teilnehmenden Kindern und der Pianistin Oksana Stroian, die auch die Musikstücke auswählte, insgesamt fünf Monate geprobt.
Zu sehen und zu hören bekam das Publikum eine Mischung aus Konzert und Theaterstück: Vorgetragen wurden die Gedanken der Darsteller – sowohl von Kindern als auch von Erwachsenen – über das Leben vor dem Krieg, die Angst und Unsicherheit, die Flucht und das Ankommen in Schalksmühle. Gesprochen wurde in ukrainisch – auf der Leinwand im Hintergrund zeitgleich ins Deutsche übersetzt. Musikalisch untermalt wurden die Darstellungen von der Pianistin Oksana Stroian durch Stücke von Komponisten wie Bach, Schumann und Chopin. Außerdem trug die Sängerin Hanna Rosinski ein ukrainisches Volkslied vor, das von dem Krieg und der Liebe zu einem Mann erzählt.
Begleitend dazu wurden auf der Leinwand Bilder und Videos von den Städten Kiew, Charkiw, Lwiw, Odessa und Mariupol gezeigt – vor und nach Kriegsbeginn.
Abschließend dankte Bernd Müller von der Flüchtlingshilfe den Protagonisten für ihre mühevollen Proben und den Kindern für die Ausdauer. Er betonte in seiner Rede, dass „die Hoffnung auf Frieden zwischen den Völkern in Europa doch auch in unseren Herzen groß ist.“
Irmtraud Quenzel überreichte den Darstellern am Ende rote Rosen – und den Kindern jeweils einen Eisgutschein.
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