„Wir sind in diesem Jahr mal wieder auf Altenaer Gebiet unterwegs. Wir versuchen zu variieren, damit auch alle Mitglieder angesprochen werden“, erklärte der Vorsitzende Torsten Pühl. Nach dem Scheunenfest auf dem Großendrescheid im vergangenen Jahr, trafen sich die Jäger in diesem Jahr am Haus Mayweg auf dem Nettenscheid. „Wir hätten schon ein paar Gäste mehr erwartet. Aber es kommen ja auch noch einige“, sagte Linda Gessler aus dem Vorstandsteam. Um die 50 Mitglieder hatten es sich vor dem Restaurant gemütlich gemacht.
Eröffnet wurde das Fest von Bettina Gräfin von Baudissin. Sie ist die neue Vorsitzende der Kreisjägerschaft und nutzte das Fest, um sich den heimischen Jägern vorzustellen. In ihrer Ansprache erklärte sie noch einmal den hohen Stellenwert der Jagd – gerade in Zeiten der Wiederaufforstung sei es wichtig, die Bestände im Blick zu behalten. Sie selbst ist passionierte Jägerin, machte ihren Jagdschein bereits nach dem Abitur und hat ein eigenes Revier. „Und ich spiele selbst Jagdhorn. Ich höre also, wenn die Töne nicht stimmen“, sagte sie lachend zu den Jagdhornbläsern des Hegerings.
Ein großes Programm gab es nicht. „Der Austausch untereinander steht im Vordergrund „, erklärte Torsten Pühl. Natürlich ging es auch an diesem Abend immer mal wieder um das Thema Wolf. Aber auch darum, wie die Jagd in Zukunft aussehen muss, um sich den neuen Gegebenheiten im Wald anzupassen.
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Eines durfte jedoch nicht fehlen: das Preisschießen. In dem hatten die jüngeren Jäger klar die Nase vorn. Maximilian Cordt siegte vor Rainer Wieprecht und Johannes Pühl. „Wir haben durch Sponsoren viele verschiedene Preise bekommen. Beispielsweise Kinogutscheine von den Stadtwerken, die Raiffeisen Südwestfalen hat Gutscheine gespendet, ebenso wie der Gasthof Spelsberg. Vom Schlosshotel Holzrichter gab es Einladungen zum Krüstchen-Essen“, berichtete Linda Gessler.









