Halver. Im kommenden Sommer soll die Asphaltdecke der Heerstraße im unteren Bereich zwischen Oberbrügge-Ehringhausen und der Einmündung Volmestraße saniert werden. Im Rahmen der Ratssitzung am Montag, 7. Februar, wollten Matthias Lauermann (CDU) als auch Jürgen Wichert (SPD) von der Verwaltung erfahren, inwiefern sich die Baustelle auf die Anwohner und die Verkehrssituation allgemein auswirken wird.
Bauamtsleiter Michael Schmidt antwortete, dass über die Dauer der Instandsetzungsarbeiten stets eine Lösung für die Anwohner gefunden werde. An zwei Tagen der Baumaßnahme aber müsse voraussichtlich die Straße komplett gesperrt werden. Bis auf diese Ausnahme aber sei es für Anwohner des betroffenen Bereichs stets möglich, ihre Grundstücke anzufahren, so Schmidt, der zudem darauf hinwies, dass die Bauarbeiten ein Verfahren des Landesbetriebs Straßen.NRW seien. Einzelheiten gebe es daher bislang nicht zu verkünden.
Die Verkehrslage an der Heerstraße ist seit der Sperrung auf der A45 und der noch nicht wieder freigegebenen B229 ohnehin angespannt. Nahezu der gesamte Umleitungsverkehr zwischen Halver und Lüdenscheid verläuft über die L892. Was das für die eben erst grundsanierte Heerstraße in wenigen Jahren bedeuten könnte, fasste Bürgermeister Michael Brosch am Montag passend zusammen: „Die fahren uns hier unsere komplette kommunale Infrastruktur kaputt.“
Immerhin: Ab dem 18. Februar soll die Bundesstraße 229 zwischen Halver-Ostendorf und Lüdenscheid Brügge wieder freigegeben werden. Zumindest bis zu den Osterferien am 11. April. Dann muss die Strecke laut Straßen.NRW für weitere zwei Wochen gesperrt werden, um die finale Asphaltdecke aufzubringen.









