Rückblick und Ausblick: Am Dienstag, 31. Oktober, trafen sich rund 40 Mitglieder des Vereins „Haus und Grund“ zur Jahreshauptversammlung im Lokal „Bei Martas“. Der Vorstand kündigte an, dass in absehbarer Zukunft ein Wechsel stattfinden müsse. Alle Vorstandsmitglieder seien schon lange in Verantwortung, teilweise mehrere Jahrzehnte, so dass die Mitglieder gebeten wurden, sich Gedanken um die Zukunft des Vereines und einer Mitarbeit zu machen.
Der aktuelle Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden Rechtsanwalt und Notar a.D. Kurt-Dietrich Neuhaus, der zweiten Vorsitzenden Monika Ebbinghaus, dem Schriftführer Karl Schmale, der zweiten Schriftführerin Carola Schmale sowie der Geschäftsführerin Jutta Eicker. Sie kündigte an, dass im nächsten Jahr ebenfalls über eine Satzungsänderung bezüglich der Anzahl der Vorstandsmitglieder und ihrer Aufgaben neu entschieden werden müsse.
Dennoch wurde der Vorstand (bis auf die Geschäftsführerin, deren Amt nicht zur Wahl stand) nochmals einstimmig im Block wiedergewählt. Ebenso wiedergewählt wurden nach dem Kassenbericht und der Entlastung des Vorstandes die Kassenprüfer Lothar Kiera und Bernd Volkenrath.
„Bleiben von Preiserhöhungen nicht verschont“
Die Rechtsanwältin gab einen kurzen Überblick über den Verein und das abgelaufene Jahr 2022: „Zahlreiche Beratungen rund um die Immobilie und die Vermietung, ob per Telefon, per Maiverkehr oder persönlich in meinem Büro, konnte ich durchführen.“ Der Verein bleibe nicht von Preiserhöhungen verschont, berichtete Geschäftsführerin Jutta Eicker. Daher müsse im Rahmen der nächsten Jahreshauptversammlung über eine moderate Erhöhung der Mitgliedsbeiträge, die im Ortsverband Halver vergleichsweise gering seien, abgestimmt werden.
Der Geschäftsführer des Landesverbandes „Haus und Grund Westfalen“, Rechtsanwalt Tim Treude, hielt zudem einen Vortrag über das neue Gebäudeenergiegesetz, seine Entwicklung, seine (auch technischen) Vorgaben, die Auswirkungen auf die Immobilienbesitzer und die Vermieter sowie über die Förderrichtlinien. „Dabei brachte er nachvollziehbar zum Ausdruck, dass die Folgen des Gesetzes noch nicht vorhersehbar sind“, fasste Eicker zusammen.

Im Anschluss an den Vortrag habe es noch eine Fragerunde für die Mitglieder sowie eine Information zur Änderung der Umlagefähigkeit von Kabelgebühren gegeben, berichtete die Geschäftsführerin.









