Der Hauptausschuss der Gemeinde Herscheid hat dem Rat empfohlen, die erste Fortschreibung des Brandschutzbedarfsplans zu beschließen. Über die verbindliche Planungsgrundlage entscheidet der Rat in seiner Sitzung am 13. Juli.

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Bürgermeister Uwe Schmalenbach erläuterte vor der Abstimmung noch einmal die wesentlichen Inhalte des Plans. Die Erstellung und regelmäßige Fortschreibung des Brandschutzbedarfsplans sei eine gesetzliche Pflichtaufgabe der Gemeinde. Die aktuelle Fortschreibung sei in den politischen Gremien intensiv beraten worden.

Besonders im Fokus stand die geplante Zusammenlegung der Löschgruppe Neuemühle mit der Löschgruppe Herscheid. Schmalenbach erklärte, dieser sensible Punkt sei in Gesprächen mit den betroffenen Feuerwehrleuten ausführlich erörtert worden. Die vorgesehene Übergangszeit von 18 bis 24 Monaten biete ausreichend Zeit, um die beiden Einheiten zusammenzuführen. „Wir haben eine Feuerwehr in Herscheid“, betonte der Bürgermeister und hob die gemeinsamen Ziele aller Einsatzkräfte hervor.

Auch aus den Fraktionen wurde die intensive Beratung des Konzepts hervorgehoben. Eberhard Kaufmann (CDU) verwies darauf, dass sich die Politik ausführlich mit dem Brandschutzbedarfsplan befasst habe. Dennis Fuchs (SPD) betonte, der Rat entscheide über ein Gesamtpaket, das viele positive Maßnahmen enthalte. Alexander Zuchiwski (FDP) lobte die Transparenz des Beratungsprozesses.

Sebastian Jülich (UWG) bedauerte erneut die geplante Auflösung der Löschgruppe Neuemühle. Gleichzeitig sprach er sich dafür aus, die Zusammenführung behutsam umzusetzen.

Der Brandschutzbedarfsplan bescheinigt der Freiwilligen Feuerwehr Herscheid insgesamt eine leistungsfähige Struktur. Gleichzeitig verweist das Gutachten auf Herausforderungen bei der personellen Tagesverfügbarkeit und empfiehlt unter anderem die Zusammenlegung der Löschgruppen Neuemühle und Herscheid sowie weitere Investitionen in Fahrzeuge, Feuerwehrhäuser und hauptamtliche Unterstützung.