Das Geld, so erklärt Werner Hannes im Rahmen eines Pressetermins am Mittwoch, 10. Mai, in der Villa Wippermann, solle vor allem den Halveraner Grundschülern zugute kommen: „Ich möchte damit Klassenfahrten und Ausflüge auch den Kindern möglich machen, die sonst aus finanziellen Gründen nicht daran teilnehmen könnten.“
Im Januar feierte die Ausstellung des ehemaligen Apothekers in der Villa Eröffnung, anschließend wurden die Werke versteigert – für einen guten Zweck. Zusammengekommen sind auf diesem Wege jeweils 700 Euro für die Lindenhofschule und die Regenbogenschule sowie 500 Euro für die Stadtbücherei.
Seine Mutter, so Werner Hannes, habe frühzeitig die Schule verlassen müssen – aus finanziellen Gründen – und das, „obwohl sie liebend gerne studiert hätte.“ Stattdessen, so Hannes weiter, habe sie die Familie mit Jobs im Vorzimmer eines Rechtsanwalts und als Telefonistin unterstützt. „Sie hatte Zeit ihres Lebens eine Sehnsucht nach Bildung“, erklärt er weiter. Deshalb sei es ihm ein persönliches Anliegen, die Bildungseinrichtungen der Stadt zu unterstützen. Und: „Das Geld bleibt vor Ort“, wie er weiter betont.
Die Spenden wurden von Vertretern der jeweiligen Fördervereine entgegengenommen – und soll in schulische Angebote sowie – im Fall der Stadtbücherei – in die Anschaffung neuer Bücher und Lesungen investiert werden.









