Die Wahl folgte der feierlichen Verabschiedung des bisherigen Ortsvorstands bestehend aus Dr. Jana Schrage und Martin Halbrügge. Beide waren nicht erneut zur Wahl angetreten. Halbrügge zog sich sogar nach fast 25 Jahren Vorstandsarbeit ganz aus dem Führungsgremium zurück, während Dr. Jana Schrage als neu gewählte Beisitzerin die Arbeit des neuen Teams unterstützt. Schatzmeisterin Eva Niesler wurde von den Mitgliedern in ihrem Amt bestätigt, Rüdiger Nieland komplettiert als zweiter Beisitzer das Vorstandsteam.
Die neuen Sprecher dankten den Anwesenden für das Vertrauen und betonten, dass grüne Inhalte und lokalpolitisches Engagement heutzutage wichtiger seien als je zuvor, gerade weil Halvers Politik und Stadtverwaltung bisher wenig Anhaltspunkte dafür liefere, dass ein tatsächliches Umdenken in Sachen Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung stattgefunden habe.
„Bis auf wenige Ausnahmen werden Projekte weiterhin so gedacht, geplant und umgesetzt, als gäbe es keine Klima- und Artenkrise. Dabei brauchen wir neue Ideen und Herangehensweisen, um Halvers Anpassung an Wetter- und Klimaextreme voranzutreiben, die Einnahmen der Stadt auf ein zukunftsfähiges Fundament zu stellen und Unternehmen zu unterstützen, die in Sachen Nachhaltigkeit vorangehen”, stellte Sina Löschke fest.
Das Ziel des grünen Ortsverbandes müsse es daher sein, Veränderungen aktiv voranzutreiben, Impulse zu geben und laufende Prozesse kritisch zu begleiten. “Es wartet jede Menge Arbeit auf uns, und die Vielzahl der globalen Krisen macht die Suche nach Lösungen nicht einfacher. Aus diesem Grund wollen wir mehr Gleichgesinnte für unsere grünen Ideen und Projekte hier in Halver begeistern und neue Mitglieder gewinnen, die uns helfen, auf allen Ebenen effektiv mitzuarbeiten”, fügte Dietrich Pohlmann hinzu.
Konkrete Projekte zum Klima- und Naturschutz in Halver standen dann im Mittelpunkt des zweiten Teils der Jahreshauptversammlung. Klaus Brunsmeier informierte die Anwesenden in einem Vortrag über die Vorschläge des Vereins Heesfelder Mühle für das geplante ökologische Gebiet, mit dem die Stadt Halver Ökopunkte zum Ausgleich des geplanten Gewerbegebiets Leifersberge generieren möchte.









