Etwa 40 Parzellen umfasst die Anlage des Kleingärtnervereins „Meinhardus“. Doch mit rund 300 Gästen überstieg die Zahl der Sommerfest-Gäste die der Vereinsmitglieder. Da der Verein an der Danziger Straße stets eine gute Nachbarschaft pflegt und auch gerne Freunde und Verwandte der Kleingärtner vorbeischauen, zeigte sich Sven Schmidt nicht überrascht über den Erfolg: „Aus der Umgebung kommen sowieso immer mal Menschen zum Spazierengehen auf die Anlage“, freute sich Schmidt.
Und die Anwohner dürfen sich darüber freuen, sehr willkommen zu sein. Besonders zu Anlässen wie dem Sommerfest, bei denen die Gäste mit Kaffee und Kuchen, Musik eines Alleinunterhaltes sowie vielen Programmpunkten für die Kinder verwöhnt wurden. Das Sommerfest wird bei den „Meinhardus“-Kleingärtnern jedes Jahr gefeiert: „Wir möchten, dass sich die Menschen hier gegenseitig besser kennenlernen“, erzählte Sven Schmidt.
Trotz gelegentlicher Wechsel bei den Gartenbetreibern klappt das ganz gut. Das Gemeinschaftsgefühl ähnle – Schmidts Beschreibung nach – dem von Dauercampern. Mit solch einem liebevoll gestalteten Sommerfest könne das Miteinander nur gestärkt werden. Den Geschmack der Besucher kenne man jedenfalls: „Wir haben am Sonntag Schaschlikspieße gemacht, die waren ruckzuck ausverkauft“, so Schmidt weiter.
Auch das Programm umfasste Unterhaltungselemente für jedes Alter. Der Erlös des Festes kommt der Arbeit des Vereins zugute. Schließlich sind immer mal wieder Investitionen nötig, wie etwa am Gemeinschaftshaus oder am Spielplatz, auf dem auch fremde Kinder stets willkommen sind.
Auf dem Kalender stehen jedes Jahr auch noch weitere, vor allem kinderfreundliche Veranstaltung, die der Vereins aus eigner Kasse bestreitet.
Die Gäste des diesjährigen Sommerfestes haben die dargebotenen Aktivitäten des Vereins genossen – auch wenn das Wetter fast schon zu warm war. Die gute Stimmung jedenfalls hat es nicht beeinträchtigt.
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