Eigentlich fühlen sich Schüler und Lehrer ganz wohl in ihren Containern. „Es ist hell, groß und vor allem alles auf einer Ebene“, sagte Schulleiterin Carsta Coenen. Dennoch freue sie sich, wenn der Um- und Anbau fertig sei: „Das wird richtig gut.“ Los ging der Rundgang am rechten Eingang, den viele auch von den Wahlen kennen. Der Klassenraum direkt rechts – dort wo auch die Wahlurnen stehen – bleibt komplett erhalten.
„Das ist der einzige Raum, in dem derzeit nicht gearbeitet wird“, erklärt Bauingenieurin Simone Groß von der Verwaltung. Der Klassenraum schräg gegenüber wurde zum Planungsbüro umgewandelt. Riesige Tafeln zeigen, wie es einmal aussehen soll – da war jedoch tatsächlich noch viel Vorstellungskraft gefragt.

„Aktuell wird tatsächlich überall gearbeitet – vom Keller bis zum Dach“, sagte Groß. Die Arbeiten laufen gut und es gebe große Fortschritte. Davon konnten sich die Ausschussmitglieder gleich selbst überzeugen. Die geringsten Veränderungen gebe es im Erdgeschoss. Durch den kleinen Flur geht es weiter zu dem Klassenraum, der sonst über die Rampe direkt zu erreichen war. „Hier entstehen die neuen Betreuungsräume“, erklärt Groß.
Dann geht es in die erste Etage. Dort verändert sich gerade richtig viel. „Wie Sie sehen, wurde richtig viel Stahl für die Statik verbaut“, erklärte die Ingenieurin den Ausschussmitgliedern. Die gerade durch die ehemalige Bücherei und Leseinsel liefen. „Das wird später einmal der Computerraum. Außerdem entsteht hier ein Förderraum“, berichtete Simone Groß. Den neuen Klassenraum kann man bereits gut erkennen. Die neuen Fenster sind auch schon eingebaut.
Fotogalerie zum Umbau, so sieht es aktuell in der Schule aus:











Weiter ging es ins Dachgeschoss. Das neue Schmuckstück. „Darauf freue ich mich am meisten. Das wird richtig toll und hier gibt es natürlich die größten Veränderungen, da es bisher gar nicht mit genutzt wurde“, erklärte Simone Groß. Früher, so erinnerten sich einige ältere Ausschussmitglieder, habe dort oben Schulleiter Korte gewohnt. Später dann der Hausmeister. Seit Jahren wurden die Räume jedoch nicht mehr genutzt. „Wenn hier das Lehrerzimmer hin kommt, wollen die gar nicht mehr in den Unterricht“, scherzte jemand.
Der Grund: Ein riesiger lichtdurchfluteter Raum mit alten, freiliegenden Holzbalken. Groß: „Hier kommt tatsächlich das Lehrerzimmer hin. In den Nischen entstehen kleine Arbeitsplätze, das man konzentriert arbeiten kann und in die Mitte kommt ein Besprechungsraum.“ Über eine kleine Treppe gelangt man von dort in einen aktuell riesigen Raum. Auf dem Boden gibt es bereits Markierungen, wo später einmal Wände stehen werden. Rechts von der Treppe entsteht das Schulleiter-Büro, links das Sekretariat und dahinter die große Lehrküche mit mehreren Kochinseln und Sitzgelegenheiten zum gemeinsamen Essen. „Die Lehrküche ist so konzipiert, dass sie auch für andere Kurse genutzt werden kann. Sie ist über das große, neue Treppenhaus erreichbar, sodass die Schule komplett verschlossen bleiben kann. So könnte beispielsweise die VHS die Räume für Kurse nutzen“, erläuterte die Verwaltungsmitarbeiterin das Konzept.
Genauso seien die neuen und großen Sanitäranlagen auch für andere Veranstaltungen nutzbar. „Wenn beispielsweise ein Fest in der Heimatstube ist, könnte diese Anlage über einen separaten Eingang mit genutzt werden. Wenn die Tür zur Schule geschlossen ist, wäre die Anlage komplett abgetrennt von den eigentlichen Schulräumen“, erklärte Bürgermeisterin Birgit Tupat.









