Für Bewohner der Grotmicke wird es eng. Sie müssen jeweils sehen, wie sie ihr Grundstück erreichen. Die Straße ist in wechselnden Abschnitten gesperrt. Eine Tiefbaufirma ist im Auftrag der Stadt unterwegs, um die Ausbau-Planung zu verfeinern. „Probeschürfen“ nennt Jürgen Tischbiereck, Leiter des Fachbereichs Technischer Service, die Aktion. An verschiedenen Stellen wird die Fahrbahn aufgerissen, um zu sehen, wo Versorgungsleitungen liegen, vor allem wie tief. „Wir wollen keine Überraschung erleben“, begründet Tischbiereck die Maßnahme.
Info-Abend für Anlieger
Anfang Mai soll das Ergebnis im Bauausschuss vorgestellt werden. Nach Ausschreibung und Vergabe des Auftrages geht Tischbiereck davon aus, dass der schon mehrfach geplante Ausbau der Grotmicke, die sich derzeit als Flickenteppich darstellt, im Spätsommer startet. Im Haushaltsplan sind dafür rund 450.000 Euro vorgesehen. Weitere 650.000 Euro sind für Kanalarbeiten vorgesehen, die im Zuge des Straßenbaus erfolgen sollen.
Die Baumaßnahme wird sich auch über den Winter hinziehen, so Tischbiereck. Die gute Nachricht für Anlieger: sie werden voraussichtlich nicht mit Kosten belastet. „Wir werden alles daran setzen, dass eine Förderung generiert werden kann“, teilte der Leiter des Fachbereichs Technischer Service auf Nachfrage weiter mit. Über Details will die Stadt die Anlieger in einer Versammlung informieren.
- Sie lädt dazu für Dienstag, 23. April, in den Ratssaal ein. Beginn: 18 Uhr.











