An der Glörtalsperre steht am Mittwoch, 3. Dezember, ein Technikcheck der besonderen Art an: Die Freizeitschwerpunkt Glörtalsperre GmbH führt ab 9 Uhr eine sogenannte „Lastfahrt“ durch. Dabei wird die Abflussmenge aus der Talsperre nach und nach erhöht — sowohl über die Wasserkraftanlage als auch über die Grundablassleitungen.
Pegel steigt an
Wie viel Wasser kann aus der Glörtalsperre maximal abgegeben werden, ohne dass es im Unterwasser zu Schäden kommt? Funktioniert die Technik zuverlässig und problemlos? Um diese Fragen zu klären, wird besagte Lastfahrt durchgeführt. Während des Tests steigt der Wasserstand im Bereich unterhalb der Talsperre zeitweise an und auch die Strömung der Glör kann stärker werden.
Beobachtung an sensiblen Stellen
Um genau festzustellen, wie viel Wasser gefahrlos abgegeben werden kann, sind entlang des Flusslaufs zahlreiche Beobachtungsposten im Einsatz. Sie dokumentieren an Engstellen, unter Brücken, an Durchlässen und anderen neuralgischen Punkten, wie sich der steigende Abfluss auswirkt. Im Fokus steht dabei nicht nur das Verhalten des Wassers, sondern auch die Frage, ob alle technischen Einrichtungen zuverlässig und ohne Störungen arbeiten.
Probelauf für Hochwasserlagen
Lastfahrten wie die für den 3. Dezember angekündigte sind notwendig, um die Betriebssicherheit der Talsperre zu gewährleisten. Denn nur wenn die Abläufe regelmäßig unter Last getestet werden, lässt sich im Ernstfall — etwa bei plötzlich steigenden Pegeln — eine reibungslose und kontrollierte Wasserabgabe sicherstellen.
Zudem liefern die Messungen wertvolle Hinweise auf möglichen Verschleiß oder technische Unregelmäßigkeiten.










