Das Szenario: Beim Eintreffen der Feuerwehr brennt das Gebäude in voller Ausdehnung. Mehrere Personen sind verletzt. Einige Bewohner sind noch in dem völlig verrauchten Gebäude vom Feuer eingeschlossen. Andere haben es noch rechtzeitig aus dem Haus geschafft und befinden sich im Garten, der inzwischen ebenfalls völlig verraucht ist.

Eine spannende Übung nicht nur für die Mitglieder der Feuerwehr. Die Kinder des Dorfs verfolgten den Einsatz ganz genau. Denn zuschauen – mit einem gewissen Abstand – war dieses Mal erlaubt. Mit großen Augen verfolgten die kleinen Zaungäste, wie sich die Feuerwehrmänner und -frauen mit ihrer Atemschutzausrüstung auf den Weg ins Gebäude machten, denn die Verletzten mussten gerettet werden. Das hatte oberste Priorität. „Mama guck mal, Lea ist ohnmächtig. Spielt die das oder ist das wirklich so?“ Fragt ein Kind seinen Vater, als die Jugendlich aus dem verrauchten Haus getragen wird. Lea ist Mitglied der Jugendfeuerwehr. Der Nachwuchs unterstützt die Erwachsenen. Die Jugendlichen stehen als Statisten zur Verfügung – und lernen dabei jede Menge über die Vorgänge bei einem solchen Einsatz. „Papa, ich will auch mal verletzt spielen und gerettet werden.“ Die Kinder finden die Übung spannend. Zeitgleich begann nämlich auch die Brandbekämpfung, um das Feuer einzudämmen.
„Das ist heute eine Gesamtwehrübung. Die Nachrodter sind auch hier. Sodass Wiblingwerde und Nachrodt weiter die gute Zusammenarbeit festigen können und sich auch blind verständigen können“, erklärte Feuerwehrchef Mark Wille. Das funktioniere bereits jetzt gut, müsse jedoch immer wieder geübt werden.









