„Wir wollen junge Familien nach Nachrodt-Wiblingwerde locken und auch in die abgelgenen Orte. Aber der Schulweg ist super gefährlich, insbesondere für die Kinder, die die L692 queren oder einige Meter an ihr entlang müssen“, sagte Tanja Edelhoff. Im Bereich Hahn/Haste sei das beispielsweise der Fall. Dort werde sehr schnell gefahren, es gibt keine Querungshilfe. Zudem gebe nur einen kleinen Seitenstreifen, den die Kinder entlang laufen müssten. Gleiches gelte auch für die Kinder, die vom Sassenscheid oder dem Kreinberg kämen.
„Außerdem kann man E-Autos nicht hören. Wenn es nebelig ist, haben wir unseren Kindern immer geraten, genau hinzuhören. Aber das geht ja gar nicht mehr. Dunkel und Nebel ist super gefährlich“, erklärte Edelhoff. Die Gemeinde, so Tupat, wisse, wie gefährlich das sei und könne die Sorgen gut verstehen, aber: „Ich will Ihnen die Hoffnung nicht nehmen. Aber es wird da so schnell keine Lösung geben“, sagte Tupat. Denn das sei Sache des Landesbetriebs.
CDU-Ratsfrau Iris Krutz berichtete von der Aktion „Walking Bus“. Dort würden Kinder über bestimmte Wegabschnitte durch Ehrenamtler oder Eltern begleitet. Insbesondere bei gefährlichen Abschnitten. Der Gemeinde ist diese Lösung bereits bekannt. „Wir haben da mal drüber nachgedacht, um das Elterntaxi-Problem in Nachrodt zu lösen“, erklärte Tupat. Für Wiblingwerde löse es das Problem jedoch nicht, da die Wege sehr individuell seien.
Auch Schülerlotsen seien keine Lösung, da sie rechtlich nicht in den laufenden Verkehr eingreifen dürften.










