Wie Bürgermeister Jörg Schönenberg mitteilt, ändern sich mit dem Wegfall der Corona-Zugangsregeln ab Mittwoch die Öffnungszeiten im Rathaus. So ist auch das Tragen von Schutzmasken nicht mehr erforderlich. Es wäre seitens der Verwaltung aber wünschenswert, wenn Gäste freiwillig weiterhin eine Schutzmaske tragen würden. „Dies ist aber nur eine Bitte auf freiwilliger Basis“, betont Schönenberg.
Ab dem 1. Juni gelten folgende Öffnungszeiten:
- Montag bis Freitag – 8 bis 12 Uhr
- Montag und Dienstag zusätzlich 13.30 bis 16 Uhr
- Donnerstag auch 13.30 bis 17.30 Uhr
Zu diesen Zeiten können Termine nur nach vorheriger Absprache wahrgenommen werden. Für das Bürger- und Kundenbüro wird kurzfristig zusätzlich eine elektronische Terminvergabe umgesetzt, die sukzessive auf die gesamte Verwaltung im Rathaus ausgeweitet werden soll.
Dem Bürgermeister war es wichtig, die Zeiten zu synchronisieren, d.h. für alle Ämter gleichzuschalten. „Man möchte die Bürgerinnen und Bürger nicht mit einem unübersehbaren Angebot vergraulen – deshalb die Vereinfachung. Die Erfahrungen durch die Corona-Pandemie haben gezeigt, dass eine Terminvergabe gut funktioniert und wichtig ist, zumal so auch verschiedene Interessen gebündelt werden können. Daran wollen wir festhalten“, sagt Schönenberg.
Darüber hinaus wolle man die Verwaltung technisch aufrüsten, damit etwa auch das Einwohnermeldeamt über ein Online-Portal funktioniere und in Zukunft stärker auf Online-Dienste gesetzt werden könne.
„Wir wollen eine bürgerfreundliche Verwaltung sein, die nicht von Sonderzeiten gekennzeichnet ist, sondern mit gezielten Terminvergaben überzeugt“, stellt Schönenberg fest, bevor er an seine Mitarbeiterin Sabrina Knappe verweist, die für die Digitalisierung der Verwaltung im Rathaus zuständig ist.
Die Sachgebietsleiterin hat die Themen Homepage und Digitalisierung vorangebracht und erklärt, dass zunächst digitale Leistungen im Bereich „Kunden- und Bürgerbüro“ angeboten würden, die dann etwa aufs Standesamt erweitert würden und später nahezu alle Ämter umfassen sollen. Damit würden zwar viele Dinge vereinfacht, könnten aber nicht jeden Amtsgang ersetzen.
„Aber etwa eine Terminvergabe für eine Abholung von Papieren oder Dokumenten ist durchaus möglich und verhindert unnötige Wartezeiten“, erläutert Sabrina Knappe. Außerdem sei es möglich, dass bestimmte Service-Angebote ein persönliches Erscheinen nicht mehr erforderlich machen würden, schließt Knappe ihre Vorführung am Bildschirm ab.









