Der Luftschutzstollen unterhalb der Obersten Stadtkirche erinnert an die Bedrohung der Zivilbevölkerung im Zweiten Weltkrieg. Bei einer öffentlichen Führung am Freitag, 13. November, können Interessierte die weitgehend unverändert erhaltene Anlage im Felsen Bilstein besichtigen.

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Schutz für Tausende geplant

Ab Sommer 1943 ließ die Stadt den Stollen bauen. Wegen der ansässigen Metallindustrie galt Iserlohn als mögliches Angriffsziel der Alliierten. Der Luftschutzstollen Altstadt war eine von drei geplanten Anlagen. Ursprünglich sollte er rund 6000 Menschen Schutz bieten. Bis zum Kriegsende reichte der Bau jedoch nur für etwa 2000 Schutzsuchende.

Heute erinnert der Stollen an die Schrecken des Luftkriegs und bildet einen historischen Gedächtnisort.

Anmeldung erforderlich

Die Führung beginnt um 16 Uhr im Stadtmuseum am Fritz-Kühn-Platz 1 und dauert etwa eine Stunde. Die Teilnahme kostet vier Euro; Kinder unter zwölf Jahren sind davon ausgenommen.

Das Stadtmuseum bittet um Anmeldung unter der Telefonnummer 02371/217-1961 oder -1963 oder per E-Mail an [email protected]. Weitere Informationen gibt es unter www.museen-iserlohn.de.