Der Zweitliga-Meister Samurai Iserlohn steht vor einem echten Härtetest im Kampf um die Rückkehr in die Skaterhockey-Bundesliga. Mit Deggendorf Pflanz stellt sich eine spielerisch starke Mannschaft in den Weg, die sich allerdings nur mit Mühe im Viertelfinale gegen die Miners Oberhausen (5:10 und 9:4 sowie 4:1 in der Overtime) durchsetzen konnte.
Die Samurai müssen auf Hexenkessel gefasst sein
In der Deggendorfer Pflanz-Arena erwartet die Samurai Iserlohn am Samstag, 31. Oktober, (Bully: 18 Uhr) ein heißer Tanz. „Ein Hexenkessel. Da haben fast 300 Fans die eigene Mannschaft gepusht", weiß Robin Eckert. Mit seinem Team will der Samurai-Coach im Rückspiel in der Heidehalle (Samstag, 7. November, Bully: 18 Uhr) das Halbfinale erfolgreich abschließen und damit den nächsten Schritt für die Bundesliga-Rückkehr machen.
Deggendorfer haben in der Südgruppe für Furore gesorgt
Süd-Vizemeister Deggendorf-Pflanz hat schon in der 2. Liga für Furore gesorgt und sich hinter Badgers Spaichingen souverän für die Play-Offs qualifiziert. Coach Thomas Weiß zum Halbfinal-Krimi: „Da war Dramatik pur gegen die Miners Oberhausen." Kapitän Johannes Brunner und Florian Herdrich trugen sich je dreimal in die Torschützenliste ein.
Coach Thomas Weiß lässt sich nicht in die Karten schauen
„Wir gehen sehr motiviert in das Heimspiel. Kadertechnisch müssen wir bis zuletzt abwarten, denn unter der Woche gab es noch einige kleinere Blessuren und Erkältungen", lässt sich Deggendorf-Coach Thomas Weiß nicht in die Karten schauen. Seine Mannschaft hat noch in der Saison um Erstliga-Punkte gespielt und visiert den direkten Wiederaufstieg an.
Samurai wollen Siegesserie auch in Deggendorf fortsetzen
Das Team von Robin Eckert hat summa summarum 17 Spiele in Folge gewonnen. „Wir fahren nicht fast 600 Kilometer, um auf Ergebnis zu spielen. Auch in Deggendorf wollen wir gewinnen."
Der Samurai-Trainer kann zwar auf drei Reihen zurückgreifen, muss aber den Ausfall von Tim Linke verkraften. Der Topscorer ist privat verhindert. Seinen Platz könnte Maximilian Otte einnehmen. „Ich schaue den Jungs eine halbe Stunde vor dem ersten Bully in die Augen. Dann lege ich mich endgültig fest, mit welcher Aufstellung wir in das Spiel gehen", gibt Robin Eckert einen kleinen Einblick.









