Die Iserlohn Roosters haben das wichtige Kellerduell gegen die Schwenninger Wild Wings mit 4:2 gewonnen und dadurch den Rückstand auf die vor ihnen in der Tabelle stehenden Teams verkürzt. Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge wollten die Sauerländer unbedingt wieder punkten. Auch die Wild Wings waren mit zwei Niederlagen im Gepäck angereist.
Guter Start der Hausherren
Sichtlich auf Wiedergutmachung aus starteten die Sauerländer und gingen entsprechend engagiert vor 4.103 Zuschauern in die Partie. Sie erarbeiteten sich sofort gute Tormöglichkeiten, scheiterten aber entweder an Schwenningens Keeper Joacim Eriksson oder an ihrer erneut mangelnden Präzision im Torabschluss.
Teilweise schnürten die Hausherren die Gäste in deren Verteidigungsdrittel ein. Auch zwei Überzahlspiele konnte das Team von Stefan Nyman nicht nutzen. In der 12. Spielminute gab es dann endlich die erlösende Führung für die Roosters durch Justin Scott. Die Gäste waren bis dahin nur durch gelegentliche Konter gefährlich. So blieb es bis zum ersten Pausentee bei der knappen Führung der Hausherren.
Scott schnürt den Doppelpack
Besser hätte der Start in die zweiten 20 Minuten für die Roosters nicht sein können. Justin Scott traf in der 21. Minute zum 2:0 und schnürte damit einen Doppelpack. Danach wurde die Partie offener, weil auch die Gäste jetzt öfter vor Hendrik Hane im Roosters-Tor auftauchten. In der 29. Minute nutzten die Wild Wings einen Fehler im Spielaufbau der Iserlohner. Hakan Hänelt traf zum 1:2-Anschlusstreffer. Danach kamen die Gäste immer besser ins Spiel: Jetzt waren die Gastgeber auch in der Defensive gefordert.
In der 29. Minute nutzte Schwenningen eine Überzahl, als Peter Spornberger auf der Strafbank saß. Curtis Valk traf anschließend zum 2:2-Ausgleich für die Wild Wings. Die Roosters waren sichtlich beeindruckt. Es musste schon eine Strafe für die Gäste her, damit Cole Maier in der 39. Minute seine Farben wieder mit 3:2 in Front schießen konnte. Dabei blieb es bis zur zweiten Drittelpause. Für Spannung im letzten Durchgang war gesorgt.
Blitzstart durch Tyler Boland
Wieder erwischten die Hausherren einen Blitzstart. Kapitän Tyler Boland stellte mit seinem Treffer nur 21 Sekunden nach Wiederbeginn zum 4:2 den alten Zwei-Tore-Abstand wieder her. Jetzt waren die Roosters wieder das dominierende Team. Aber noch wollten sich die Schwenninger nicht geschlagen geben.
Hendrik Hane musste weiter auf der Hut sein, reagierte stets richtig. Schrecksekunde dann für Hauptschiedsrichter Marc Iwert. Er bekam neben dem Schwenninger Tor einen abgefälschten Schuss ins Gesicht und blutete stark und konnte nicht weiterspielen.
Das Spiel musste zeitweise mit Hauptschiedsrichter Martin Frano und zwei Linienrichtern fortgesetzt werden. Schwenningen erhöhte das Tempo, bekamen eine Überzahl, weil Emil Johansson auf der Strafbank brummte. Sie überstanden die Unterzahl und sicherten sich drei wichtige Punkte in dem Kellerduell. Vor der Schlusssirene tauschten Spieler beider Teams noch handfeste Argumente aus.
Am Sonntag, 1. November, um 19 Uhr müssen die Iserlohn Roosters bei den Kölner Haien antreten.









