Das Warten hat sich gelohnt. Die Pool-Party musste am 25. Juni wetterbedingt ausfallen. Doch dafür wurden Organisatoren, Akteure und Gäste nun beim Nachholtermin am Samstagabend entschädigt – mit einem Sommerabend, wie er schöner kaum sein konnte.
Während sich zum Start um 18 Uhr viele noch an der Kasse drängelten, hatte andere schon ihre Decke ausgebreitet oder einen Liegestuhl ergattert und ließen sich von der Abendsonne und heißen Beats aufheizen. Dominik (36), Mareike (40) und Tochter Zoe (10) holten die Badetasche aus dem Kofferraum. Sie wollten „einfach mal sehen, wie es ist“ und Freunde treffen. Mareike war es wichtig, „dass die Kinder Spaß haben – und wir auch“.

Viele tummelten sich da schon am Beckenrand oder paddelten in Ringen oder mit Schwimmtieren übers Wasser. Alisha und Steven (beide 18) nehmen derweil noch ein Sonnenbad . Alisha hatte erst an diesem Samstag von der Party gehört und vorgeschlagen, ins Freibad zu gehen. „Es gibt so selten Events hier“. Da wollte sie die Chance nutzen „mal Leute zu sehen.“ Ähnlich sah es Steven. Wegen der Corona-Pandemie habe es nicht viel Spaß in der Stadt geben. Jetzt freute er sich, „dass das Wetter gut mitmacht und man sich sehen und wieder treffen kann.“
Großer Andrang: Stadtmarketing trifft Nerv der Partygäste
Junge Leute, viele Familien. Mit der Pool-Party scheint der Stadtmarketing-Verein einen Nerv getroffen zu haben. 120 Tickets wurden im Vorverkauf abgesetzt. Groß war der Andrang an der Abendkasse, so die erste Bilanz von Davina Falz, Geschäftsfüherin des Stadtmarektings. Sie hatte heimische Akteure mit ins Boot geholt, einige angesprochen und „manche melden sich selbst“.

Die evangelische Kirchengemeinde bediente den kleinen Hunger mit Hot Dogs und Crêpes. Vom Erlös soll im nächsten Sommer eine Jugendfreizeit mitfinanziert werden. Gegenüber mixte Thomas Berg mit seinen Team Cocktails. Die Löschgruppe Willertshagen der Freiwilligen Feuerwehr versorgte die Party-Gäste mit Kaltgetränken. Das Team von André Kattwinkel kümmerte sich um den Aufbau und verteilte Liegestühle. Für passende Party-Musik und entsprechende Stimmung sorgte DJ David Arelt.
Abkühlung bot zwischendurch ein Sprung ins Wasser oder ein Schwatz mit baumelnden Beinen am Beckenrand. Und als die Sonne hinterm Bamberg versank, machten bunte Scheinwerfer das Freibad zur Open-Air-Disco.










