Bekannt sind die Sänger der Four Valleys für ihren meisterlichen Gesang und moderne Chorliteratur, aber natürlich nicht nur. Auch in der klassischen Männerchorliteratur sind sie bewandert.
Jetzt gaben sie im Dezember zwei Weihnachtskonzerte in der Eiringhauser Johanniskirche und in der St.-Laurentius-Kirche in der Stadtmitte, in denen vornehmlich die besinnliche Karte ausgespielt wurde. Einzustimmen auf das nahe Weihnachtsfest und besondere Momente der Besinnung zu erleben, war das Bestreben der Sänger.
In der ausverkauften St.-Laurentius-Kirche moderierten Sven Mialkas und erstmalig Lukas Eggert das Programm. Die anspruchsvolle Liederauswahl wurde moderat und abwechslungsreich mit einer von Volker Jordan vorgetragenen Geschichte „Karriereknick beim Krippenspiel” aufgeteilt; die Solisten Sven Mialkas begeisterten mit „Der alte Mann” und Henning Schewe mit „Oh Holy Night”. Mit gewaltigem Orgelspiel begleitete Chorleiter Thomas Weidebach das Mitsingen des Publikums zu „Macht hoch die Tür”, „Herbei, o ihr Gläubigen” und „Tochter Zion”.

Als Trio intonierten Sven Mialkas, Henning Schewe und Thomas Weidebach „Vom Himmel hoch, o Engel kommt”. In einer Art Doppelquartett zeigten die hier überwiegend jüngeren Sänger ihr stimmliches Vermögen mit „Es ist ein Ros’ entsprungen”. Zum geistlich angelehnten Repertoire durften aber auch moderne Stücke wie „Feuerzeug” von Basta und “Wie kann es sein” von den Wise Guys nicht fehlen.

Von den 21 vorgetragenen Stücken traf eines auf jeden Fall zu: Oh Herr, welch ein Abend! Auch wenn die Temperatur an diesem Dezembertag in der Laurentiuskirche nur knapp den zweistelligen Messbereich des Thermometers erreichte und für die Sänger in ihrem Choroutfit eine entsprechende Herausforderung darstellte.
Mit der Zugabe und dem gesungenen Wunsch „Wir wünschen euch frohe Weihnacht und ein gutes neues Jahr” beendeten die Four Valleys ihr letztes Konzert in diesem Jahr.









