„Wie viele Augen zeigt der Würfel?“ „Wie spricht man das Wort „Ball“ richtig aus?“ „Kannst du deinen Namen schreiben?“ – So oder ähnlich klangen die Gespräche an den Tischen in der Aula der Schalksmühler Primusschule am Mittwoch, 26. Februar. Die zukünftigen Lernanfänger waren zur sogenannten Schuleingangsdiagnostik eingeladen. Unterstützt wurden die Lehrer dabei von Neunt- und Zehntklässlern.

„Die älteren Schüler zeigen viel Einfühlungsvermögen und pädagogisches Geschick“, freute sich Sonderpädagogin Daria Eichhöfer im Gespräch mit LokalDirekt. Ihre Aufgabe war es, den zukünftigen Erstklässlern an fünf Stationen verschiedene Aufgaben zu stellen. Dabei ging es um sprachliche, mathematische, feinmotorische und sportliche Fähigkeiten.

Die Ergebnisse der einzelnen Tests, so Daria Eichhöfer weiter, ergänzen die der Schuleingangsuntersuchung, die vom Jugendamt durchgeführt wird: „Die Eltern bekommen zwei Rückmeldungen, sowohl von uns als auch vom Amt.“ Die Schwerpunkte der beiden Untersuchungsverfahren liegen dabei auf unterschiedlichen Bereichen: „Die Untersuchung beim Amt ist schon erfolgt, wenn die Kinder hierherkommen. Dort wird eher eine Art Gesundheitscheck durchgeführt. Sofern es Punkte gibt, auf die wir besonders schauen sollen, erhalten wir vom Amt einen Hinweis“, erläutert Eichhöfer.
Einen Mehrwert sieht Daria Eichhöfer übrigens auch für die freiwilligen Helfer: „Die älteren Schüler nehmen auch viele positive Erfahrungen aus der Aktion mit.“ Besonders beeindruckt zeigte sie sich von ihrem Engagement: „Die Jugendlichen investieren Teile ihrer Freizeit und viel Mühe.“ Der Einsatz der Jugendlichen soll honoriert werden: „Alle Helfer bekommen einen positiven Vermerk auf dem Zeugnis.“
Die Eingangsdiagnostik findet an vier Terminen statt, vergangenen Mittwoch, 26. Februar, war der zweite Durchlauf. Insgesamt werden vor Schuljahresbeginn auf diese Art rund 50 Kinder aus der Volmegemeinde auf ihre Schulfähigkeit getestet.
Weitere Impressionen in unserer Fotogalerie:




















