Einst sang Wolfgang Ambros: Wie schallt′s von der Höh‘? Hollaröhdulliöh! Doch nein, ganz weit entfernt von solchen Tönen erklang es von den Sundheller Höhen aus dem Schützenheim des Schützenvereins Blau-Weiß Sundhelle.
Die Plettenberger Hardrock-Cover-Band Finest Fathers, die sich im Laufe des letzten Jahrzehnts unter Rockfans einen Kultstatus erarbeitet und musiziert hat, lud ein zum Gipfelrock auf Berges Höh’n. Und bereits zu Beginn des Konzertes leuchteten auf Seiten der Band als auch auf Seiten der Heimbetreiber die Gesichter vor Freude, denn wieder einmal hieß es: Ausverkauft!

Im Laufe des Abends lief es sowohl musikalisch als auch hinter der Theke absolut top. Für das Getränkewohl sorgten die Sundheller Twin Towers Frank Posdena und Benjamin Patry mit ihren Vereinskollegen um Thomas Bausmann für schnelle Versorgung der Konzertbesucher mit durstlöschenden Getränken.
Draußen auf der Veranda dampften die Würstchen im Kessel zur Versorgung der Hungrigen, charmant von Schützenkönigin Christel Posdena überreicht. Mit einem Aperol Spritz rundeten die Sundheller ihr Getränkeangebot ab. Vorsitzender Jörg Klages zeigte sich stolz auf seine Truppe, die alles hervorragend im Griff hatte.

Unterdessen heizten die Väter die Temperaturen im Heim schnell hoch. Textsicher zeigten sich die Fans bei Titeln wie La Grange, Time to wonder, Radar Love, Rebell Yell oder Schrei nach Liebe.
Sogar die obligatorische Bannmeile vor der Bühne wurde in kürzester Zeit überwunden und so feierten Fans mit den Musikern, tanzten, rockten und sangen mit bei Princess of the Dawn, Ace of Spades und dem Topfavoriten, weil mehrmals gefordert: Auf gute Freunde.

Dieser Titel wie auch aus einem der ersten einstudierten Songtitel seit Bestehen der Band, Keep on rockin’ in a free world, zog sich wie ein Motto durch den Abend. Euphorisch wurde vor der Bühne abgefeiert, der Band das letzte aus Gitarrenhänden, Schlagzeugwirbeln und Stimmen abverlangt.
Und wer nun denkt, dass diese Musik aus den 1970ern und 1980ern allein der älteren Generation vorbehalten bleibt, wurde eines Besseren belehrt. Sogar die Enkelgeneration war zumindest während des ersten Sets zugegen, wohl geschützt durch sogenannte Micky Mäuse (Ohrenschützer) und rockte mit der Luftgitarre kräftig mit.









